Diese Schimpansen im Westen Ugandas scheinen außer sich vor Freude zu sein. Vielleicht, weil sie Forschern der Universität Oxford gerade herausragende Erkenntnisse liefern.
OT Dr. Elodie Freymann,Forscherin
„Wir haben herausgefunden, dass die Schimpansen in diesem Wald (...) nicht nur sich selbst behandeln und für ihre eigene Hygiene sorgen, sondern diese Art von Pflege auch bei anderen in ihrer Gemeinschaft anwenden."
Und das nicht nur bei nahen Verwandten. {(Cut 14)} Die Tiere lecken und tupfen ihre Wunden, reiben sogar Pflanzen auf Wunden, so wie hier zu sehen. Dass sie das auch gegenseitig tun, bringt die Wissenschaftler voran.
OT Dr. Elodie Freymann,Forscherin
„Das gibt uns Aufschluss darüber, inwieweit Schimpansen füreinander sorgen und möglicherweise sogar die Grundlage für Empathie und Mitgefühl bei Tieren legen, was immer noch ein viel diskutiertes Thema ist."
Bereits 2024 bestätigte das Forscherteam frühere Erkenntnisse, wonach die Affen gezielt Pflanzen mit medizinischen Eigenschaften fressen.
OT Dr. Elodie Freymann, Oxford University
„Schimpansen sind sehr gut darin, im Wald zu überleben. Jetzt wird klarer, dass Schimpansen wissen, welche Pflanzen sie verwenden müssen, wenn sie krank oder verletzt sind."
Das helfe zu verstehen, woher Grundlagen des menschlichen Gesundheitsbewusstseins kommen. Von Affen genutzte Rinden und Pflanzen könnten außerdem nützlich sein für potenzielle neue Medikamente, etwa bei Pandemien oder gegen Antibiotika-Resistenzen. Affenstark!