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21.10.2019

Fitness zu Hause: Sportprogramm in den eigenen vier Wänden

Fitness zu Hause: Sportprogramm in den eigenen vier Wänden

Überfüllte Fitnessstudios, schlechtes Wetter oder der Wunsch nach mehr Flexibilität: Die Gründe, Sport zu Hause zu machen, sind vielfältig. Ebenso vielseitig sind auch die Vorteile. Denn mit dem Sportprogramm in den heimischen vier Wänden entfallen zusätzliche Wege. Ebenso ist man unabhängig von den Öffnungs- und Trainingszeiten im Studio oder im Verein. Und das Beste: Das Home-Workout kann genauso effektiv sein wie die Sport-Session im Gym – wenn man nur das passende Sportprogramm für sich wählt.

Sport zu Hause: So kommt die Motivation (fast) von alleine

Egal, ob Sie das eine oder andere Kilo abnehmen oder einfach wieder fit werden wollen: Eine wahre Alternative zum Fitnessstudio oder zum Joggen ist das Sportprogramm im heimischen Wohnzimmer. Oft braucht es dafür wenig: Weder viel Geld noch viel Zeit oder Platz. Denn egal, wie stressig der Alltag manchmal auch ist: Zeit für ein kleines Workout – und sei es nur eine halbe Stunde – gibt es so gut wie immer.

Aber wer kennt es nicht? Die Vorsätze sind groß, dennoch mangelt es an der Umsetzung. Viel zu oft geht die Motivation verloren – sei es, weil die gewünschten Ergebnisse nicht schnell genug erzielt werden oder weil die Netflix-Serie einfach interessanter ist als die Sportmatte auf dem Boden.

Doch hier lässt sich Abhilfe schaffen. Das Stichwort lautet: Motivations-App. Wer hin und wieder Anschub benötigt, holt sich den Personal-Trainer einfach aufs Smartphone. Die Auswahl ist riesig:

  • Coach.me: Die App gibt es für Android und iOS. Der Clou: Über die mobile Anwendung ist sogar der Austausch mit der Community möglich, was noch mehr pusht.
  • Goalify: Goalify hilft dabei, Ziele zu erreichen. Ob diese nun sportlicher Natur sind oder nicht, ist zunächst unerheblich. Die Besonderheit: Individuelle Push-up-Benachrichtigungen halten dazu an, weiterhin das eigene Ziel zu verfolgen.
  • Health: Ob nun die Samsung Health App, die iOS Applikation Health oder die anbietereigenen mobilen Anwendungen anderer Smartphone-Hersteller – sie alle ermöglichen es, Schritte zu zählen und eine sportliche Lebensweise zu tracken. Das motiviert!

Wenn die Motivation steht, geht es nur noch darum, das passende Home-Workout ausfindig zu machen. Doch welche Möglichkeiten gibt es für Fitness zu Hause?

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Home-Fitnessgeräte: Das Sportstudio in den eigenen vier Wänden

Die erste Wahl für Menschen, die aufs Fitnessstudio gerne verzichten, aber eben nicht auf die Sportgeräte, sind Fitnessgeräte für zu Hause. Dazu gehören unter anderem Fahrradergometer, Hanteln, Rudergeräte oder Laufbänder. Mittlerweile gibt es die nicht nur von namhaften – und damit auch hochpreisigen – Herstellern: Schon für weniger Geld kauft man das passende Equipment bei Discountern.

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Natürlich muss man am Anfang trotzdem investieren: Laufbänder und Co. können trotz günstiger Angebote eine vierstellige Summe kosten. Doch die Investition lohnt sich: Vor allem, wenn man am Ball bleibt. Dafür sorgen Tracking-Apps wie zum Beispiel Runtastic, in die Sie Ihre Ergebnisse und Laufzeiten eintragen können. So lassen sich die eigenen Fortschritte nachverfolgen, was den nötigen Boost an neuer Energie bringt.

Home-Fitnessgeräte haben außerdem den Vorteil, dass sie effektiv und perfekt auf Sie eingestellt sind. Im Gegensatz zu denen im Fitnessstudio sind die eigenen Geräte zudem immer frei und stehen auch für eine spontane Session am Feierabend oder in der Mittagspause im Homeoffice bereit. Nebenher lässt sich Fernsehen schauen, lesen oder telefonieren: All das geht in einem Fitnessstudio mit lauter Musik und vielen Menschen meistens nicht.

Fitness zu Hause: Fit werden mit Online-Fitnessprogrammen

Eine kostengünstigere Alternative zu den doch oft teuren Fitnessgeräten sind Online-Fitnesskurse, die Personal Trainer oder bekannte Sport-Stars anbieten. Beispiele dafür gibt es zur Genüge: So haben mittlerweile Sophia Thiel, Daniel Aminati oder Detlef D! Soost ihre eigenen Fitnessprogramme gelauncht. Die Kurse dauern meistens um die drei Monate und kosten zwischen 50 und 300 Euro.

Mit der Anmeldung bei einem der Programme erhalten Sie einen Fitnessplan. Dazu gehören je nach Kursprogramm Video-Workouts, die Sie mehrmals pro Woche im heimischen Wohnzimmer nachtrainieren. Eine Yoga- oder Sportmatte (z. B. über Decathlon) ist daher ein absolutes Muss. Häufig sind auch weitere Fitness-Tools nötig, um die Workouts ausführen zu können:

  • Hanteln
  • Bänke
  • Medizinbälle
  • Gummibänder

Für jeden Fitness- oder Abnehmerfolg zählt: Das Eine ist der Sport, das Andere die Ernährung. Daher sind in fast allen Programmen Ernährungspläne enthalten. Die Zutatenlisten und Rezepte können Sie mithilfe Ihres Handys entspannt nachlesen – und dann natürlich am besten auch nachkochen.

Auch die Teilnahme an einer Social-Media-Community ist bei den virtuellen Sportkursen inklusive. Die Facebook- oder Instagram-Kollektivsportler motivieren, am Ball zu bleiben. Wem das nicht hilft, der kann sich bei einigen Online-Kursen auch Motivationsvideos anschauen, die für den nötigen Energy-Boost sorgen. Tools, in die Sie Ihre Erfolge und Fortschritte eintragen können, gibt es zudem oft in den Apps der Programme: So bleiben Sie dran und holen sich die Power für die nächsten Workouts.

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Die Gratis-Alternative: Kostenlose Workout-Videos auf YouTube

Auch für Sportler, die zu Hause komplett kostenlos trainieren möchten, gibt es eine Lösung: YouTube-Workout-Videos. Auf der Videoplattform warten Fitness-Clips in Hülle und Fülle. So gibt es eine ganze Armada an YouTube-Personal-Trainern, die regelmäßig Sportvideos hochladen. Die Workouts lassen sich einfach vor Tablet oder TV nachtrainieren.

Fast immer brauchen Sie dafür nur eine Trainingsmatte. Wer mag, kann aber auch bei Videos mit Hilfsmitteln wie Bändern oder Bällen mitmachen. Die Auswahl ist riesig, sodass fast jeder auf den Geschmack kommen kann – zumindest diejenigen, die sich auch selbst motivieren können. Denn die Nachteile sind klar: Es gibt keine separaten Motivationsvideos oder eine Community, die Sie bei Ihrem Fitnessvorhaben unterstützt.

Auch Ernährungspläne sucht man bei den Homesport-Videos vergebens. Daher braucht es doch etwas mehr Planung, wenn Sie Ihre Fitness zu Hause mittels der Videos steigern wollen. Außerdem werden die Videos immer wieder durch Werbungen unterbrochen. Das kann auf Dauer die Nerven strapazieren – vor allem, wenn Sie sich gerade so richtig auspowern wollen.

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Fazit: Sport zu Hause – der Boost für die Fitness zu Hause ist nicht schwer

Zu Hause lässt es sich wunderbar Sport treiben: Entweder mit den eigenen Sportgeräten, mit kostenpflichtigen Sportprogrammen oder YouTube-Videos. Das Wichtige dabei ist, die passende Sport-Variante ausfindig zu machen. Wer kein Fan von Sportkursen wie Zumba oder HIIT-Intervalltrainings ist, sollte Sportgeräte als bessere Alternative in Erwägung ziehen. Wer aber gerne Yoga oder Pilates macht, kann auch auf der heimischen Sportmatte glücklich und fit werden.

Fehlt es manchmal an der nötigen Motivation für eine Workout-Session, sind Sportprogramme von Personal Trainern die richtige Wahl. Denn hier ist gleich alles inklusive: Von Ernährungsplänen über Motivationsvideos bis hin zur virtuellen Unterstützung aus der Community. Auch YouTube ist eine wahre Fundgrube für Workout-Inspiration.

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