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15.11.2019

Checkliste Baby: Was Sie nach der Geburt wirklich brauchen

Checkliste Baby: Das brauchen Sie wirklich

Schon mit Beginn der Schwangerschaft verfallen die meisten Eltern in einen Kaufrausch. Alles, was irgendwie niedlich oder nützlich aussieht, wird als unverzichtbar eingestuft und landet im Einkaufswagen. Im Baby-Alltag stellen sie dann aber fest, dass die Hälfte der Sachen überflüssig ist. Daher haben wir eine Checkliste erstellt mit den Dingen, die Sie wirklich für Ihr Neugeborenes benötigen. Sie finden daneben auch Tipps, welche Formalitäten Sie nach der Geburt regeln müssen und welche Anschaffungen Sie sich wirklich sparen können.

Checkliste Baby: Erstausstattung oder was Sie wirklich für Ihr Baby brauchen

Schlafen, essen, weinen und die Welt um sich herum wahrnehmen: In den ersten Lebenswochen des Babys passiert nicht viel und doch eine ganze Menge. Darauf will man gut vorbereitet sein und alles Nötige schnell griffbereit haben. Diese Sachen besorgen Sie im Idealfall also noch vor der Geburt!

Nicht nur schöne Produkte, sondern auch gute Aktionen finden Sie zum Beispiel bei babymarkt.

Von Kinderwagen bis Fläschchen: Die Baby-Checkliste ist lang

Die perfekte Ausstattung für jedes Bedürfnis

  • Babybettchen (alternativ Beistellbett oder Babywippe)
  • Wasserdichte Matratzenauflagen
  • Bettwäsche und Schlafsack
  • Wickelkommode & Wickelauflage
  • Windeleimer mit Deckel
  • Spucktücher
  • Krabbeldecke
  • Kinderwagen und Babyschale
  • Regenschutz
  • Wickeltasche
  • Waschschüssel
  • Waschlappen und eiche Handtücher
  • Fieberthermometer
  • Windeln
  • Feuchttücher
  • Wundschutzcreme und Puder

Tipp der Redaktion: Wer ein bisschen sparen muss oder möchte, ist mit Babyclubs gut beraten. Bei solchen Clubs, wie zum Beispiel den babypoints von babymarkt, sammelt man für jeden Einkauf Punkte, die man entweder beim nächsten Kauf verrechnen oder gegen Prämien eintauschen kann. Oftmals erwarten Sie hier auch noch exklusive Aktionen, Rabatte oder Gewinnspiele.

Pefekt eingerichtet: mit süßen Kindermöbeln

Checkliste Baby: Diese Anschaffungen sind für die Erstausstattung überflüssig

Nachdem Sie eine lange Liste vor sich haben, was Sie vor der Geburt Ihres Babys brauchen, verraten wir Ihnen an dieser Stelle, was überflüssig ist oder zumindest nicht direkt nach der Geburt gebraucht wird.

1. Fläschchen-Sterilisator

Wenn das Baby mit der Flasche ernährt wird, müssen die Babyfläschchen aus Hygienegründen nach dem Gebrauch ausgekocht werden. Dafür schaffen sich viele Eltern einen Sterilisator an. Dieser verbraucht eine Menge Strom und muss regelmäßig gereinigt werden – was wieder Zeit kostet und Arbeit macht. Viel einfacher ist es, wenn Sie die Flaschen in einem großen Topf auskochen.

2. Babybadewanne

In den ersten Wochen nach der Geburt ist das Baby noch so klein, dass es in einer großen Waschschüssel oder in Ihrem Waschbecken Platz hat. Viele Eltern nehmen das Baby auch einfach mit in die Badewanne und baden mit ihm zusammen. Eine Plastikwanne für das Kind nimmt viel Platz weg und wird in der Regel kaum genutzt.

3. Spielzeug

Der Kauf von Babyspielzeug bereitet Eltern eine Menge Freude – aber die Spielsachen gehören zumindest vorerst zu den überflüssigen Dingen der Erstausstattung. Ihr Baby kann erst mit etwa 3 Monaten die ersten Gegenstände greifen. Vorher reicht ein Kuscheltuch und vielleicht eine Spieluhr aus, um ein Baby beim Wickeln ruhig zu halten. Mamas Arm ist tausendmal schöner als ein großer Teddy. Und im Vertrauen: Die Großeltern und die Freunde werden garantiert dafür sorgen, dass die Schränke trotzdem voll mit Babyspielzeug sind.

4. Schuhe

In fast jedem Babyregal im Fachhandel finden Sie Babyschuhe in den kleinsten Miniaturgrößen. Ihr Baby wird allerdings erst mit etwa einem Jahr anfangen, die ersten Schritte zu machen. Zuvor sind Babyschuhe nicht nur unpraktisch und überflüssig, sie können auch der Entwicklung des noch weichen Kinderfußes schaden. Kaufen Sie lieber dicke Wollsocken und im Winter Füßlinge für den Anzug.

5. Laufstall

Ein Laufstall ist erst dann eine sinnvolle Anschaffung, wenn das Baby robben oder krabbeln kann. In den ersten Wochen ist es noch nicht einmal in der Lage, sich zu drehen. Sie tragen es im Tragetuch, legen es in den Stubenwagen oder auf die Babydecke. Ein Laufstall ist für Neugeborene noch überflüssig.

Spielzeug wird erst später interessant

Die Formalitäten: Denken Sie an die Beantragung von Kindergeld, Elterngeld & Co.

Wenn ein kleiner Mensch auf die Welt kommt, dann sind mit diesem Ereignis neben Freude und purem Glück auch einige Formalitäten verbunden. In der folgenden Checkliste haben wir alle wichtigen Behördengänge samt einer kurzen Erklärung für Sie zusammengefasst.

Anmeldung des Kindes beim Standesamt

Damit das Kind behördlich erfasst wird, muss es beim Standesamt angemeldet werden. Oft übernimmt das die Geburtsklinik für Sie. Wenn das nicht der Fall ist, muss ein Elternteil so schnell wie möglich nach der Geburt einen Termin beim zuständigen Standesamt vereinbaren und sich die Geburtsurkunde ausstellen lassen.

Vaterschaftsanerkennung

Bei unverheirateten Eltern muss eine Vaterschaftsanerkennung erfolgen. Diese Formalität können Sie sogar schon vor der Geburt beim Standes- oder Jugendamt erledigen.

Beantragung des Kindergeldes

Das Kindergeld beantragen Sie online auf den Seiten der Bundesagentur für Arbeit. Füllen Sie alle erforderlichen Felder aus und senden Sie den Antrag online ab. Denken Sie daran, ihn im Anschluss auszudrucken und unterschrieben an die Familienkasse zu schicken.

Einreichung des Elterngeldes

Sobald die Geburtsurkunde vorliegt, sollten Sie Ihr Elterngeld bei der Bundeselterngeldkasse beantragen. Auch dafür steht ein Onlineformular zur Verfügung.

Familien-Krankenversicherung

Ihr Kind wird bei einem Elternteil mitversichert. Fertigen Sie dazu eine Kopie der Geburtsurkunde an und schicken Sie diese an Ihre Krankenkasse.

Einreichung der Elternzeit

Es gibt für Mütter und Väter heute schon viele unterschiedliche Modelle, wie sie die Elternzeit gestalten wollen. Bis spätestens 7 Wochen vor Ende des Mutterschutzes müssen Sie Ihrem Arbeitgeber mitteilen, wie lange Sie in Elternzeit gehen wollen.

Platz für die Kinderbetreuung suchen

In den meisten Regionen in Deutschland ist es für Eltern schwer, einen Betreuungsplatz zu finden. Die Wartelisten sind lang und oft werden Kinder sogar schon während der Schwangerschaft angemeldet. Ansprechpartner sind sowohl die Kitas bzw. Tagesmütter in Ihrer Umgebung als auch das Jugendamt.

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