Labrador aus Mexiko hatte zwölf Menschen das Leben gerettet

Berühmter Rettungshund Frida geht in Rente

25. Juni 2019 - 18:36 Uhr

Im Video: Offizielle Zeremonie für Frida

Frida ist in Mexiko eine echte Berühmtheit - jetzt geht der beliebte Rettungshund in den Ruhestand. Der Retriever-Labrador-Mischling war offiziell im Dienst der Marine und hat nach vielen Unglücken und Naturkatastrophen in den Trümmern nach Verschütteten geschnüffelt und vielen Menschen das Leben gerettet. Das Video zeigt, wie die hellbraune Hündin mit einer offiziellen Zeremonie verabschiedet wurde.

Frida als Symbol der Hoffnung

Während der Sucharbeiten nach dem schweren Erdbeben mit 369 Toten im September 2017 im Zentrum von Mexiko war Frida zu einem Symbol der Hoffnung geworden. Ihr Foto mit Schutzbrille und blauen Pfotenschonern erschien auf zahlreiche Souvenirs, in der Stadt Puebla wurde Frida und ihrem Hundeführer ein Denkmal aus Bronze gesetzt.

Der Retriever-Labrador-Mischling rettete zwölf Menschen das Leben

Die zehn Jahre alte Frida wurde schon als Welpe zum Rettungshund ausgebildet. Sie wurde auch nach dem schweren Erdbeben 2010 in Haiti, nach einer schweren Explosion 2013 in Mexiko-Stadt und dem Erdbeben 2016 in Ecuador eingesetzt. Während ihrer Dienstzeit fand Frida mehr als 50 Verschüttete, darunter zwölf Menschen, die noch am Leben waren und gerettet werden konnten.

Frida hat genug gearbeitet - sie geht jetzt in Rente.
Frida hat genug gearbeitet - sie geht jetzt in Rente.
© deutsche presse agentur