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Zwei Züge stoßen in der Nähe von Barcelona zusammen - 26-jährige Fahrerin stirbt

Zugunglück in Spanien

Zwei Züge stoßen in der Nähe von Barcelona zusammen - 26-jährige Fahrerin stirbt

Rettungskräfte suchen nach dem Frontalzusammenstoß zweier S-Bahnen nach weiteren Verletzten.
Frontalzusammenstoß zweier S-Bahnen in Spanien.
EM sab, dpa, Joan Monfort

26-jährige S-Bahn-Fahrerin kommt ums Leben

In der Nähe von Barcelona ist es zu einem Frontalzusammenstoß zweier S-Bahnen gekommen. In den Zügen waren hunderte Menschen, darunter auch viele Pendler, unterwegs. Die 26-jährige Fahrerin einer S-Bahn stirbt, 95 Menschen werden bei dem Unfall verletzt.

Viele Verletzte kamen in umliegende Krankenhäuser

Mehr als 100 Passagiere kamen mit den Schrecken davon.
Mehr als 100 Passagiere kamen mit den Schrecken davon.
imago stock&people, imago/Agencia EFE, STR

Freitagabend gegen 18:20 Uhr mitten im Feierabendverkehr krachten zwei Züge zwischen den Gemeinden Sant Vicenç de Castellet und Manresa knapp 50 Kilometer nordwestlich von Barcelona frontal zusammen. Die Fahrerin eines Zuges kam dabei ums Leben, drei Menschen wurden schwerverletzt. Das teilte der Zivilschutz von Katalonien im Nordosten Spaniens mit. Feuerwehr, Polizei und Ärzte waren im Einsatz, um den Betroffenen zu helfen. Viele Verletzte seien in umliegende Krankenhäuser gebracht worden. Der Zugverkehr wurde unterbrochen.

„Alles deutet auf ein Signalproblem hin“

Die Unfallursache war zunächst unklar. Ein Sprecher der Regionalregierung sagte: „Alles deutet auf ein Signalproblem hin.“

Zuletzt kam im November ein Fahrgast bei einem Zugunfall in Spanien ums Leben. Ein Zug der katalanischen S-Bahngesellschaft Roladies war zwischen Terrass und Manresa aus den Gleisen gesprungen. 50 Menschen wurden dabei verletzt. Bei einem weiteren Zugunfall in Barcelona wurden im Sommer 2017 mehr als 50 Menschen zum Teil schwer verletzt. Eine S-Bahn krachte damals im Bahnhof França im Zentrum der Metropole gegen einen Prellbock am Bahnsteigende.

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