Überschwemmungen im Süden

Zwei Menschen sterben bei schweren Unwettern in Frankreich

Southern part of France hit by heavy rain fall
© REUTERS, ERIC GAILLARD, ANT/zuz

24. November 2019 - 15:00 Uhr

Straßen-, Luft- und Schienenverkehr sind stark eingeschränkt

Bei Unwettern und Überschwemmungen sind in Südfrankreich mindestens zwei Menschen gestorben. Französische Medien berichtete auch von Verletzten. Straßen sind gesperrt, zwischen der Nizza und der Hafenstadt Toulon fuhren zeitweise keine Züge mehr. Auf dem Flughafen Nizza gab es ebenfalls Behinderungen

Zwei Tote, mehrere Vermisste in Südfrankreich

A tractor is seen on a flooded street after heavy rain fall in Roquebrune-sur-Argens, France, November 24, 2019. REUTERS/Eric Gaillard
Southern part of France hit by heavy rain fall
© REUTERS, ERIC GAILLARD, ANT

Die Leiche eines etwa 50 Jahre alten Mannes wurde in einem Auto in dem Ort Cabasse im südfranzösischen Département Var gefunden. Das berichteten der Nachrichtensender Franceinfo und andere Medien unter Berufung auf die örtliche Präfektur. Dort sind außerdem 1400 Haushalte von der Stromversorgung abgeschnitten. Die andere Leiche wurde in dem Ort Le Muy nordwestlich der Riviera-Stadt Fréjus entdeckt.

In dem Ort war zuvor ein Mann nach dem Kentern eines Rettungsboots als vermisst gemeldet worden. Im Verwaltungsbezirk Var wurde im Ort Saint-Antonin-du-Var zudem ein 77 Jahre alter Mann vermisst. In dem Ort führt ein Fluss Hochwasser.

Die Präfektur forderte Bürger auf, Reisen zu verschieben und in der Nähe von Flussläufen äußerst vorsichtig zu sein. Innenminister Christophe Castaner wurde am Sonntag im Krisengebiet erwartet.

Schlimme Überflutungen auch in Italien

Auch im benachbarten Italien gab es nach heftigen Regenfällen Überschwemmungen und zudem Erdrutsche auf Straßen. In Genua machten Erdrutsche mehrere Straßen unpassierbar, Keller, Unterführungen und Geschäftsräume wurden überschwemmt. Im Polcevera-Tal in Genua fielen in drei Stunden knapp 300 Liter Regen pro Quadratmeter.

Quelle: dpa/RTL.de