Zwei Frauen auf dem Weg zum Halbmarathon

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16. September 2018 - 9:48 Uhr

Von Romina Lammers und Dany Altmayer

Zwei Frauen, ein Ziel: Wir trainieren für den Halbmarathon in Köln. #derdomistdasziel – da wollen wir am 7. Oktober nach 21,1 Kilometern glücklich lächelnd ins Ziel einlaufen.

Challenge accepted!

#darumlaufenwir: Wir haben uns den Halbmarathon als persönliches Ziel gesetzt. Bei unserer Vorbereitung nehmen wir Sie mit, berichten von unseren guten und schlechten Tagen, testen einen Trainingsplan, geben Tipps zur Ausrüstung und zur Motivation.

Wir wollen damit auch andere motivieren, den Schritt zum regelmäßigen Laufen zu wagen!

Romina Lammers trainiert für den Kölner Halbmarathon 2018.
Erschöpft, aber glücklich: Nach dem Laufen auf dem Balkon auszukühlen, ist der beste Moment.
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Ich bin Romina, Redakteurin und Hobbyläuferin. Eines meiner Ziele für das Jahr 2018 ist es, einmal einen Halbmarathon zu laufen: 21,1 Kilometer. Für mich ein ganz schönes Brett. Am 7. Oktober ist es soweit und ich werde hoffentlich einen Haken hinter diesen Punkt meiner Liste machen können. Doch bis es so weit ist, werde ich den steinigen Weg bis dahin hier dokumentieren.

Und gleich für alle, denen das Joggen noch sehr fern ist: Ich war in meinem Leben weder besonders sportlich, noch besonders unsportlich. Aber eines habe ich in fünf Jahren "Immer-mal-wieder-Laufen" gelernt: Wenn ich damit anfangen kann, kann das jeder andere auch! Ich kenne kaum einen Sport, bei dem man sich so schnell so gut verbessern kann. Und damit wir uns richtig verstehen: Am Anfang waren für mich drei Kilometer viel, später waren fünf Kilometer das Höchste für mich. Als 2016 der erste 10-Kilometer-Lauf anstand, schien mir das erst utopisch. Aber auch das hat geklappt. Nun folgt das nächste Kapitel und damit die nächste Challenge.

Der Halbmarathon ist aus verschiedenen Gründen für mich eine große Herausforderung. Zum einen, wird es mein erster sein und damit auch die längste Distanz, die ich je gelaufen bin. Zum anderen arbeite ich im Schichtdienst. Jeder, der das mal gemacht hat, weiß: In Monaten, die keine zeitliche Routine haben, regelmäßig Sport unterzubringen, ist nochmal schwerer als ohnehin schon. Zum Status Quo: Ich würde mich als Hobbyläuferin bezeichnen – in guten Zeiten laufe ich zwei bis dreimal die Woche, in schlechten auch mal wochenlang gar nicht.

Daniela Altmayer trainier für den Kölner Halbmarathon 2018.
Vorteil beim Laufen im Freien: Man kann ordentlich Sauerstoff und Sonne tanken.
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Ich bin Dany, Redaktionsleiterin mit zwei Töchtern und ambitionierte Freizeitläuferin. Seit Anfang 2017 habe ich das Laufen als passenden Sport für mich entdeckt. Zwar war ich immer recht sportlich, habe aber eine ganze Weile lang durch Beruf und Kindererziehung wenig Zeit gehabt, zu trainieren. Jetzt nehme ich mir diese Zeit für mich und genieße es sehr!

Am Anfang hatte ich nur ein Ziel: Laufen und Loslassen, das heißt, entspannen, runterkommen, die Gedanken fließen lassen… Das funktioniert mit einem schönen, langsamen Lauf einfach sehr gut.

Dann habe ich aus Spaß das erste Mal am Kölner Halbmarathon teilgenommen: Es war einfach grandios! Das Ziel: nur ankommen, die Zeit: reden wir nicht darüber… Aber das Erlebnis: Gänsehaut pur! Das möchte ich in diesem Jahr noch einmal erleben, diesmal mit besserer Vorbereitung, damit ich den Lauf noch mehr genießen kann.

Meine Herausforderung: Beruf, Familie und Training vereinbaren. Der Trainingsplan von Herbert Steffny (Das große Laufbuch) mit der Zielzeit 2:30 Stunden für den Halbmarathon sieht viermal die Woche Training vor. Ob und wie ich das schaffe, davon werde ich hier berichten.