24. Juni 2019 - 21:29 Uhr

Eurofighter der Bundeswehr in der Luft zusammengestoßen

Zwei Eurofighter der Bundeswehr sind in Mecklenburg-Vorpommern abgestürzt. Die Kampfjets stießen zuvor bei einer Luftkampf-Übung zusammen, wie die Luftwaffe bestätigte. Beide Piloten betätigten den Schleudersitz, hieß es weiter. Rettungskräfte fanden einen der beiden Piloten lebend. Hier zeigen wir, wie der Pilot in der Baumkrone hängt. Der zweite Pilot wurde tot gefunden.

Wrackteile sollen bewohntes Gebiet getroffen haben

Ein erster Bericht über das Unglück kam vom Piloten eines dritten Eurofighters, der die Kollision und den Absturz der Luftwaffe meldete. Dieser hatte nach dem Unglück gegen 14.00 Uhr im Luftraum über Plau am See auch zwei Fallschirme niedergehen sehen und gemeldet. Der lokale Radiosender "Ostseewelle" veröffentlichte in den sozialen Netzwerken einen Videoclip, der zwei Rauchsäulen am Horizont über dem Fleesensee zeigt.

Eines der beiden Flugzeuge stürzte nach Worten eines Ministeriumssprechers nahe der Ortschaft Jabel (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) in ein Waldstück und löste Waldbrände aus. Das andere sei südlich der Ortschaft Nossentiner Hütte an einem Waldrand abgestürzt. Beide Orte sind rund zehn Kilometer voneinander entfernt.

Beide Maschinen gehörten zum Luftwaffengeschwader 73 "Steinhoff", das in Laage bei Rostock stationiert ist. Landesinnenminister Lorenz Caffier (CDU) werde an die Unglücksstelle fliegen, um sich ein Bild von der Lage zu machen, teilte sein Sprecher mit.