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Zwei Drittel aller Abschiebungen gescheitert

Rund zwei Drittel aller geplanten Abschiebungen in Mecklenburg-Vorpommern sind im ersten Halbjahr gescheitert. Nur 238 von 777 konnten vollzogen werden, wie aus der Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage der AfD-Fraktion im Landtag hervorgeht, die am Dienstag in Schwerin veröffentlicht wurde.

In gut der Hälfte aller gescheiterten Fälle (285 von 539) seien die Abzuschiebenden nicht angetroffen worden, hieß es. In weiteren 63 Fällen gab das Innenministerium "Renitenz" als Hinderungsgrund an. Die AfD forderte wegen der Vielzahl an gescheiterten Abschiebungsversuchen die Einrichtung einer Abschiebehaft im Nordosten.

Ende Juni hielten sich der Landesregierung zufolge 3622 ausreisepflichtige Ausländer in Mecklenburg-Vorpommern auf. Ihre Zahl ist seit Januar um rund 100 gesunken.


Quelle: DPA

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