Vor Länderspiel in Frankfurt

Zuschauer-Problem beim DFB - Kroos: „Sind dabei, Gründe zu liefern“

18. November 2019 - 14:58 Uhr

Spiel live bei RTL

Gerade einmal etwas mehr als 30.000 Zuschauer wollten das Spiel der Nationalmannschaft in Mönchengladbach gegen Weißrussland sehen. Auch beim Spiel in Frankfurt gegen Nordirland in der EM-Quali (Dienstag, ab 20.15 live bei RTL und im Stream bei TV NOW) könnten viele Plätze leer bleiben. Am Team geht das nicht spurlos vorbei.

Toni Kroos spricht über Liebesentzug

"Wir sind auf dem Weg, Gründe zu liefern, warum man ins Stadion geht", sagt Toni Kroos. Er persönlich nehme den "Liebesentzug" der Fans aber "gar nicht so extrem" wahr. Der Real-Madrid-Profi weiter: "Am Ende des Tages muss jeder selbst entscheiden, ob er ins Stadion geht, aber ich denke nicht, dass unsere Leistungen dagegen sprechen."

Harsche Kritik von Fanverband

Auch in Frankfurt droht miese Stimmung, nur knapp 40.000 Karten wurden verkauft - trotz teils günstig angebotener Tickets. Die Fans der heimischen Eintracht haben offenbar keine Lust auf den DFB. "Der eine oder andere wird da vielleicht hinlaufen. Aber der Großteil von denen, die ich kenne, geht nicht hin. Der DFB ist so unbeliebt wie sonst was, das geht auch auf die Nationalmannschaft über", sagte Ina Kobuschinski, Vorsitzende des Eintracht-Frankfurt-Fanclubverbandes der Deutschen Presse-Agentur.

RTL NEWS empfiehlt

Anzeigen:

Ter Stegen und Hector von Beginn an

Bundestrainer Joachim Löw sprach seinen Jungs für die geschaffte Qualifikation ein dickes Lob aus. Es sei eine "sehr willige Mannschaft, sehr ehrgeizige Mannschaft, die versucht, Dinge mit dem größten Ehrgeiz umzusetzen". Für Deutschland geht es im Spiel gegen die Nordiren nur noch um den Gruppensieg.​ Löw kündigte einige Wechsel in der Startformation an. Der Kölner Jonas Hector wird auf der linken Abwehrseite den angeschlagenen Dortmunder Nico Schulz ersetzen. Im Tor wird wie geplant Marc-André ter Stegen anstelle von Kapitän Manuel Neuer beginnen. Im Mittelfeld sollen zunächst Toni Kroos, Joshua Kimmich und Ilkay Gündogan auflaufen, erklärte Löw.