Zur Fußball-EM: Stiftung Warentest vergleicht 16 Fernseher - so stellen Sie Ihr Gerät optimal ein

11. Dezember 2019 - 10:12 Uhr

16 Fernseher im Qualitätsvergleich bei Stiftung Warentest

Pünktlich zur Fußball-Europameisterschaft denken viele Deutsche über die Anschaffung eines neuen Fernsehers nach. Stiftung Warentest hat dafür 16 Fernseher in unterschiedlichen Preisklassen getestet. Vier Mittelgroße (ab 42 Zoll), vier große (ab 48 Zoll) und acht Riesenfernseher (ab 55 Zoll). Dabei werden insbesondere Bild, Ton, Handhabung, Vielseitigkeit und Umwelteigenschaften bewertet. Einen aktuellen Fernseher-Vergleich finden Sie hier.

Stiftung Warentest: 16 Fernseher im Test
So finden Sie den perfekten Fernseher zur EM
© dpa, Rolf Vennenbernd

In der Kategorie der mittelgroßen Fernseher schneiden der 'Metz Planea 43 UHD' und der 'Grundig 42 VLE 8510 BL' am besten ab. Der Metz Planea reagiert für ca. 1400 Euro superschnell auf Bewegungen und liefert jetzt schon Ultra-HD-Auflösung. Das Grundig-Gerät gibt's schon für 550 Euro, bietet ein ähnlich gutes Bild wie der Metz-TV, fällt aber in Sachen Ton etwas ab. Beide Geräte haben keinen integrierten DVB-T2-Receiver, um die EM-Spiele via Antenne in HD zu empfangen.

Bei den großen Fernsehern überzeugen der 'Philips 48PUS7600' und der 'Sony KD-49X8005C'. Für das Philips-Gerät mit gutem Bild und sehr gutem Ton werden knapp 1200 Euro fällig, den Sony-TV gibt's schon ab 700 Euro. Allerdings müssen auch hier Abstriche beim Ton gemacht werden. Beide Geräte unterstützen Ultra-HD und kommen mit integriertem DVB-T2-Receiver.

So machen Sie Ihren Fernseher fit für die EM

Unter den Riesenfernsehern überzeugen die Samsung-Geräte, den Test gewinnt allerdings der 'LG 55EF9509'. Bild- und Tonqualität fordern aber ihren Preis: Mit 3950 Euro ist der LG-Fernseher mit Abstand der teuerste im Test. Der größte Fernseher mit 152 Zentimeter Bilddiagonale ist der 'Samsung UE60JU6850'. Für ihn werden etwa 1500 Euro fällig, auch er schneidet im Testurteil gut ab.

Sie besitzen schon einen guten Fernseher, sind aber überfordert von den vielen Einstellungsmöglichkeiten? Mit ein paar einfachen Tipps können Sie mehr aus den EM-Spielen rausholen. Die Farbe können Sie ruhig knallig einstellen, das hebt die Trikots hervor und lässt den Rasen in einem satten Grün erstrahlen. Auch die Helligkeit sollten Sie etwas hochdrehen. Für Fußballspiele können Sie außerdem die Bewegungsoptimierung aufdrehen. Das lässt die Bilder flüssiger wirken. Falls Sie Klötzchen oder Schlieren sehen, drehen Sie den Regler ein wenig zurück. In Sachen Sound sind die meisten Flachbildfernseher nicht gerade üppig ausgestattet. Für echte EM-Atmosphäre eignet sich eine Stereoanlage besser.

Die Note 'ausreichend' erhält übrigens nur ein Gerät. Der 'Philips 43PUK4900' aus der Riege der mittelgroßen Fernseher enttäuscht vor allem beim Ton und bietet lediglich befriedigende Bildqualität.

Das sind die drei besten Fernseher im Test:

- LG 55EF9509 (Note: 2,1 - 55 Zoll - 3950 Euro)

- Philips 48PUS7600 (Note: 2,1 - 48 Zoll - 1180 Euro)

- Metz Planea 43 UHD (Note 2,3 - 43 Zoll - 1410 Euro)

Diese Geräte bieten das beste Preis-Leistungs-Verhältnis:

- Samsung UE60JU6850 (Note: 2,1 - 60 Zoll - 1560 Euro)

- Sony KD-49X8005C (Note: 2,5 - 49 Zoll - 765 Euro)

- Grundig 42 VLE 8510 BL (Note: 2,8 - 42 Zoll - 555 Euro)