Wegen Erdrutsch nach heftigen Regenfällen?

Zugunglück in China: Mindestens ein Todesopfer

Zugunglück in China
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30. März 2020 - 15:42 Uhr

Zugunglück: Mindestens ein Todesopfer, 127 Verletzte

Fünf Waggons des mit 650 Passagieren und 37 Bahnmitarbeitern besetzten Personenzugs T179 sind am Montagmittag in der zentralchinesischen Provinz Hunan im Süden Chinas von den Gleisen gekippt. Dabei soll ein reisender Polizeibeamter ums Leben gekommen sein, 122 weitere Passagiere und 5 Mitarbeiter wurden verletzt. Das schreibt die China Railway Guangzhou Group auf ihrem offiziellen Account. Grund soll ein Erdrutsch in der bergigen Provinz infolge anhaltender Regenfälle in den letzten Tage gewesen sein. Der Lokführer habe zwar noch die Notbremse gezogen, doch der Zug wurde trotzdem von den fallenden Erdteilen getroffen. Das ganze Ausmaß des Zugunglücks sehen Sie im Video.

Bergungsarbeiten in vollem Gange

Der Personenzug sei um 11:40 Uhr im Landkreis Yongxing in der Stadt Chenzhou entgleist, als der Zug von Jinan, Hauptstadt der ostchinesischen Provinz Shandong, nach Guangzhou in der südchinesischen Provinz Guangdong fuhr, so die China Railway Guangzhou Group. Daraufhin brach im Stromerzeugungswagen ein Feuer aus. Derzeit versuchen rund 150 Feuerwehrmänner wieder Herr der Lage zu werden. Die verletzten Passagiere und Besatzungsmitglieder wurden derweil ins Krankenhaus gebracht.