Priscilla Chan spricht über Erziehung

Zuckerbergs Frau: Darum dürfen unsere Kinder noch nicht zu Instagram

In einem Interview mit der britischen „Sunday Times“ spricht Priscilla Chan (36), die Frau des Facebook-Gründers Mark Zuckerberg (37) über die Erziehung ihrer Kinder.
In einem Interview mit der britischen „Sunday Times“ spricht Priscilla Chan (36), die Frau des Facebook-Gründers Mark Zuckerberg (37) über die Erziehung ihrer Kinder.
© imago images/ZUMA Press, Imagespace via www.imago-images.de, www.imago-images.de

25. Oktober 2021 - 13:33 Uhr

So erziehen die Milliardäre ihre Kinder

Während Facebook-Gründer Mark Zuckerberg gegen Vorwürfe kämpft, die sozialen Netzwerke seines Unternehmens schadeten Jugendlichen, spricht seine Frau über die Erziehung der eigenen Kinder. In einem Interview mit der britischen Zeitung "Sunday Times" gewährte Zuckerbergs Frau Priscilla Chan Einblicke ins Privatleben der Familie. Ihre Kinder dürfen soziale Medien wie Facebook und Instagram demnach noch nicht nutzen.

Maxima und August dürfen sich nicht bei Instagram anmelden

Die amerikanische Philanthropin und ehemalige Kinderärztin (36) erzählte, dass sie ihren Ehemann Mark Zuckerberg für einen "Rebellen" hielt, als sie sich vor 18 Jahren in Harvard zum ersten Mal trafen. Priscilla und Mark Zuckerberg heirateten 2012 und bekamen zwei Töchter , Maxima (5) und August (4). Zusammen mit ihrem Vater scheint es wohl besonders zwei Dinge zu geben, die im Hause Zuckerberg Spaß machen: "Manchmal lesen sie Bücher zusammen, manchmal programmieren sie", so Priscilla.

Zuckerberg hätte schon früh angefangen, seinen Kindern beizubringen, wie Computer und Software funktioniert: "Mit August macht er das, seit sie gerade drei Jahre alt wurde." Programmieren ja, in den sozialen Netzwerken unterwegs sein, eher nicht. Denn bei Instagram und Co. dürfen Maxima und August (noch) nicht surfen.

Viele Userinnen sind noch unter 13

Für das zu Facebook gehörige Instagram wird ein Mindestalter von 13 Jahren vorgeschrieben. Hinweise, dass eine Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten vorliegen muss, gibt es in den AGB nicht. Wer jünger ist, darf die Plattform rechtlich gesehen nicht nutzen. Eigentlich. Trotzdem sind auch viele jüngere Kinder unter den Nutzern.

Die Enthüllungen der Whistleblowerin Frances Haugen zeigen, dass Facebook lange Zeit wusste, dass gerade junge weibliche Nutzer unter den Netzwerken leiden – und dass der Konzern viel zu wenig unternommen hat, um diese Nutzer zu schützen. Mark Zuckerberg hatte die Behauptungen zurückgewiesen.

Er sagte, dass das Unternehmen "sich sehr um Themen wie Sicherheit, Wohlbefinden und psychische Gesundheit kümmert" und dass die jüngsten Beweise von Frau Haugen vor einem US-Kongressausschuss "einfach nicht das Unternehmen widerspiegeln, das alle kennen."

RTL NEWS empfiehlt

Anzeigen:

"Eltern sollten mit ihren Kindern sprechen"

Zuckerbergs Frau sprach im Interview nicht über die aktuellen Vorwürfe gegen ihren Mann. Auf die Frage nach ihren Gedanken zu den Auswirkungen von Instagram auf junge Teenager sagte Priscilla, dass Eltern mit ihren Kindern sprechen und sie ermutigen sollten, ihre Gefühle mitzuteilen. (jar)