Zollfahnder finden illegale Kriegswaffen und "Ghost Guns"

Ein Beamter trägt während seines Dienstes eine Schutzweste mit der Rückenaufschrift "Zoll". Foto: Markus Scholz/dpa/Symbolbild
Ein Beamter trägt während seines Dienstes eine Schutzweste mit der Rückenaufschrift "Zoll". Foto: Markus Scholz/dpa/Symbolbild
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22. Juli 2021 - 12:44 Uhr

Köln/Moers (dpa/lnw) - In der Wohnung eines 36-Jährigen in Köln haben Zollfahnder bei einer Durchsuchung illegale Waffen, Waffenteile und Zubehör entdeckt. Sichergestellt wurden vergangene Woche unter anderem zwei vollautomatische Sturmgewehre und zwei "Ghost Guns", selbst zusammengebaute Schusswaffen ohne Seriennummern, wie das Zollfahndungsamt Essen am Donnerstag mitteilte. Anlass war eine Postsendung an den Mann mit einer Laserzieleinrichtung aus China. Zöllner hatten sie am Frankfurter Flughafen entdeckt.

Der Mann gab an, dass die bei ihm gefundenen illegalen Waffen Eigentum seines Vaters seien. Daraufhin wurde auch die Wohnung des 72-Jährigen in Moers durchsucht. Die Ermittler fanden dort ebenfalls mehrere Waffen, Waffenteile und Zubehör. Beide Männer sind jetzt verdächtig, gegen das Waffengesetz und das Kriegswaffenkontrollgesetz verstoßen zu haben. Die Ermittlungen dauerten an.

© dpa-infocom, dpa:210722-99-477631/2

Quelle: DPA

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