Zoll findet Schmuggel-Fleisch in Paketen

Ein Beamter trägt während seines Dienstes eine Schutzweste mit der Rückenaufschrift "Zoll". Foto: Markus Scholz/dpa/Symbolbild
Ein Beamter trägt während seines Dienstes eine Schutzweste mit der Rückenaufschrift "Zoll". Foto: Markus Scholz/dpa/Symbolbild
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01. Dezember 2021 - 13:31 Uhr

Köln (dpa/lnw) - Am Kölner Flughafen sind in Paketen aus Nigeria größere Mengen von geschmuggeltem Wildfleisch entdeckt worden. Neben einem Stachelschwein, vier Galagos - auch Buschbabys genannte Primaten - und einer Antilope stießen Zöllner nach eigenen Angaben auch auf Fische, Krebstiere, Kuhhaut und Schnecken. "Insgesamt haben wir fast eine halbe Tonne der zum Großteil gerösteten oder geräucherten Tiere gefunden", erklärte ein Sprecher am Mittwoch. Die 15 zwischen 100 und fast 300 Kilogramm schweren Pakete seien auf dem Weg zu Privatpersonen in Deutschland, Frankreich und Belgien gewesen.

Verpackt waren die Tierkadaver, die in den vergangenen Wochen aus dem Verkehr gezogen wurden, zwischen Kleidung, Arznei und Kosmetik. Häufig habe der komplette Paketinhalt aufgrund starken Maden- und Schimmelbefalls vernichtet werden müssen, erklärte der Zoll.

© dpa-infocom, dpa:211201-99-214268/2

Quelle: DPA