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Zeckenplage erwartet: So schützen Sie sich

Zecken-Alarm
Zecken-Alarm So schützen Sie sich 02:17

Immer mehr Zecken-Risikogebiete in Deutschland

Sommerzeit ist Zeckenzeit – und 2018 offenbar sehr extrem. Experten warnen vor einer regelrechten Zeckenplage. Damit steigt gleichermaßen das Risiko von lebensbedrohlichen Krankheiten wie FSME, Borreliose und Co. Allein in Deutschland zählen nun zehn weitere Landkreise zu den Risikogebieten.

Ein winziger Biss – eine enorme Bedrohung

Die Zecke gehört zu den Spinnentieren und lauert in Büschen und im Gras. Als Parasit benötigt der tückische Sauger das Blut anderer Lebewesen, um zu überleben. Was viele nicht wissen: Die Zecke beziehungsweise der Zeckenbiss an sich sind eigentlich ungiftig. Gefährlich wird es allerdings, wenn die Tierchen mit Krankheitserregern infiziert sind. Während die Zecke ihrem Opfer Blut abzapft, können die Erreger ganz schnell übertragen werden.

Besonders heikel wird es, wenn man sich durch einen Zeckenbiss mit FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) infiziert. Was mit grippeähnlichen Symptomen wie leichten Kopfschmerzen beginnt, kann schnell in einem lebensbedrohlichen Zustand enden. Die Betroffenen können nicht gehen, nicht sprechen, nicht einmal richtig denken. Im schlimmsten Fall kann FSME zu der Entzündung des Gehirns und der Hirnhaut führen. 2017 registrierte das Robert-Koch-Institut fast 500 Erkrankungsfälle – mehr als in den Jahren zuvor.

Neben FSME ist Borreliose die häufigste durch Zeckenbisse übertragene Krankheit. Ein typisches Anzeichen ist die sogenannte Wanderröte. Die Borreliose kann im Gegensatz zu FSME mit Antibiotika behandelt werden. Wenn Sie von einer Zecke gebissen wurden, sollten Sie diese möglichst schnell entfernen, um das Risiko einer Infektion zu minimieren.

Wie genau Sie sich vor Zecken schützen und wo in Deutschland 2018 die Risikogebiete liegen, erfahren Sie im Video.

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