Zahl der Toten in Syrien steigt auf über 130.000

01. Januar 2014 - 3:50 Uhr

Seit Beginn des Aufstands gegen den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad sind nach Angaben einer regierungskritischen Gruppe mehr als 130.000 Menschen getötet worden. Über ein Drittel dieser Bürgerkriegsopfer seien Zivilisten, teilte die oppositionelle Beobachterstelle für Menschenrechte in Syrien mit.

Die tatsächliche Zahl der Toten sei wahrscheinlich noch viel höher. So seien unbestätigten Berichten zufolge weitere 50.000 Menschen getötet worden, was wegen fehlender Namen oder widersprüchlicher Angaben aber nicht eindeutig hätte geklärt werden können. Die Vereinten Nationen sprechen seit Monaten offiziell davon, dass in Syrien mehr als 100.000 Menschen getötet worden sind.