12. Juni 2019 - 10:51 Uhr

Im ersten Vierteljahr 2019 ist die Zahl der Unternehmenspleiten und Privatinsolvenzen zurückgegangen. Mit 593 Insolvenzverfahren hätten die Amtsgerichte über 42 Anträge weniger entschieden als im Vorjahreszeitraum, teilte das Thüringer Landesamt für Statistik am Mittwoch in Erfurt mit. Die voraussichtlichen Gläubigerforderungen bezifferten die Gerichte auf rund 321 Millionen Euro. Pro Verfahren standen somit Forderungen von durchschnittlich 541.000 Euro zu Buche.

Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen sei in den ersten drei Monaten 2019 gegenüber 2018 um 16 Verfahren oder 20,5 Prozent auf 62 Unternehmen zurückgegangen, berichteten die Statistiker weiter. Diese hätten zum Zeitpunkt des Insolvenzantrages 1442 Arbeitnehmer beschäftigt. Vor allem Baubetriebe mussten aufgeben.

Quelle: DPA