Zahl der im Irak getöteten Zivilisten im Juli verdoppelt

16. Februar 2016 - 10:26 Uhr

Im Juli sind im Irak nahezu doppelt so viele Zivilisten getötet worden wie im Vormonat. Nach offiziellen Angaben kamen in den vergangenen vier Wochen 396 Zivilisten durch Anschläge ums Leben. Im Juni waren es 204 und im Mai 275.

Seit dem Höhepunkt der gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Schiiten und Sunniten in den Jahren 2006 und 2007 ist in dem Golfstaat zwar ruhiger geworden. Radikale Kräfte auf beiden Seiten versuchten zuletzt jedoch offensichtlich, aus den innenpolitischen Spannungen Kapital zu schlagen. Seit den Wahlen im März ist es den Parteien nicht gelungen, eine Regierung zu bilden.