Zahl der Ebola-Toten auf insgesamt 7.373 gestiegen

Die Zahl der Ebola-Toten in Westafrika ist laut WHO auf 7.373 gestiegen.
Die Zahl der Ebola-Toten in Westafrika ist laut WHO auf 7.373 gestiegen.
© REUTERS, BAZ RATNER

21. Dezember 2014 - 16:15 Uhr

Weitaus höhere Dunkelziffer vermutet

Die Zahl der Ebola-Toten in Westafrika ist nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO auf 7.373 angestiegen. Damit sind binnen knapp einer Woche über 100 Menschen mehr an der Seuche gestorben als eine Woche zuvor. Bislang hat die WHO über 19.000 Infizierte registriert. Die meisten Fälle wurden aus Sierra Leone (8.759) gemeldet, gefolgt von Liberia (7.819).

Allerdings meldete die Regierung in Freetown trotz höherer Infiziertenzahl mit 2.477 weniger Tote als das benachbarte Liberia, wo nach amtlichen Angaben 3346 Menschen der Krankheit erlagen. Experten zweifeln daher die Zuverlässigkeit der Zahlen an und vermuten eine hohe Dunkelziffer.

Die Regierung des am stärksten betroffenen Sierra Leone hat in dieser Woche Maßnahmen verfügt, um die Seuche einzudämmen. So wurden vor den Weihnachtsfeiertagen Reisebeschränkungen und strikte Vorgaben für öffentliche Versammlungen erlassen.