Zäher Auftakt: Magdeburg ungewohnt anfällig in Freiburg

Ein Fußball liegt auf dem Spielfeld. Foto: picture alliance/dpa/Symbolbild
Ein Fußball liegt auf dem Spielfeld. Foto: picture alliance/dpa/Symbolbild
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16. Januar 2022 - 12:30 Uhr

Freiburg (dpa) - Der 1. FC Magdeburg hat sich beim Pflichtspiel-Start ins neue Jahr schwer getan, seine Anwartschaft auf einen Platz in der 2. Fußball-Bundesliga aber untermauert. Der 3:2-Sieg des Drittliga-Tabellenführers beim SC Freiburg II war ein hartes Stück Arbeit und zeigte allen, dass der Aufstieg kein Selbstläufer sein wird. Immerhin besitzt der Club aber mittlerweile die Cleverness und Fähigkeiten, auch Spiele zu gewinnen, in denen man nicht so gut ist.

"Wir haben uns in der ersten Halbzeit sehr schwer getan, da waren wir zu statisch", sagte Trainer Christian Titz in der ARD. Ein paar taktische Umstellungen in der Pause aber zeigten sofort Wirkung. Der FCM kontrollierte gegen sehr ballsichere Freiburger nun die Partie und erarbeitete sich Chancen, die dann auch genutzt wurden. Jason Ceka (20.) vor dem Wechsel sowie Raphael Obermair (70.) und Amara Condé (74.) durften sich als Schützen feiern lassen.

Titz hatte genau das nach seiner Halbzeitansprache erwartet. "Mir war schon klar, dass wir unsere Möglichkeiten bekommen werden. Aber da muss man gegen so eine Mannschaft auch geduldig sein, den Ball laufen lassen, bis die Räume aufgehen", sagte der Coach. Wie immer war er aber auch kritisch in seiner Analyse. Die große Zahl zum Teil guter Freiburger Chancen vor allem in der ersten Halbzeit ärgerte Titz. Mit einem besseren Zweikampfverhalten, aber auch mit dem sichereren Passspiel nach der Pause habe man das weitgehend abgestellt. Aber: "Das 3:2 in der Nachspielzeit war total unnötig, weil wir in einer Überzahlsituation waren", schimpfte Titz.

Gegen Schlusslicht TSV Havelse soll es ein besserer, aber genau so erfolgreicher Magdeburger Auftritt werden. Am nächsten Sonntag (15.00 Uhr) kann der Club dann einen weiteren Schritt Richtung 2. Liga machen.

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Quelle: DPA