Wulff-Verfahren: Beschwerde eingelegt

16. Februar 2016 - 10:16 Uhr

Ein Jurist will verhindern, dass das Verfahren gegen Ex-Bundespräsident Wulff eingestellt wird. Er hat Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Niedersachsens Justizministerin Nie-wisch-Lennartz (Grüne) eingelegt.

Der Anwalt hält es für gesetzeswidrig, die Ermittlungen gegen 20.000 Euro Auflage zu beenden. Dies hatte die Staatsanwaltschaft offeriert.

Wulff muss bis zum 8.4. entscheiden, ob er das Angebot annimmt. Er soll sich vom Filmproduzenten Groenewold einen Teil der Kosten einer Reise nach München bezahlen lassen haben.