"Würde Hoeneß nicht als Steuerberater nehmen"

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22. Oktober 2013 - 21:48 Uhr

Der Schlagabtausch zwischen Zlatan Ibrahimovic und dem FC Bayern München geht in eine neue Runde. Diesmal hat sich der schwedische Nationalspieler Bayern-Präsident Uli Hoeneß zur Brust genommen.

Der französischen Sportzeitung 'L'Equipe' sagte Ibrahimovic: "Ich respektiere die Bayern-Bosse und ich will mich nicht streiten. Das einzige, was ich dazu sagen möchte: Ich würde Hoeneß nicht als Steuerberater nehmen."

Hoeneß hatte den Stürmer von Paris Saint-Germain zuvor scharf für dessen Aussagen in Richtung Bayern-Trainer Pep Guardiola kritisiert: "Ich halte Ibrahimovic für eine gekränkte Primadonna, die den Weggang von Barcelona nicht verkraftet hat. Kein Verein ist mit ihm glücklich geworden", sagte Hoeneß der 'Bild'.

Auch Vorstands-Boss Karl-Heinz Rummenigge meldete sich bereits zu Wort: "Die Dummheit gehört zur Persönlichkeitsentfaltung eines jeden Menschen." Er würde dem Profi von Paris St. Germain empfehlen, "die Kirche im Dorf zu lassen. Er ist laut meinem Kenntnisstand von der UEFA vorbestraft. Meines Wissens gab es schon eine Sperre für derartiges Verhalten, die die UEFA von zwei auf ein Spiel runtergesetzt hat", so Rummenigge.

Auslöser für das ganze Scharmützel war ein Interview, das Ibrahimovic dem 'Spiegel' gegeben hatte. "Guardiola ist ein fantastischer Trainer. Aber als Mensch? Er ist feige. Er ist kein Mann", sagte der 31-Jährige und machte den spanischen Coach für sein Scheitern beim FC Barcelona verantwortlich. Guardiola habe ihn für Lionel Messi "geopfert", sagte 'Ibra' und beendete die Aussage mit den Worten: "Guardiola hat keine Eier."