Zweites Kind? Nicht mit der Schauspielerin!

Das erste Jahr als Mutter war für Wolke Hegenbarth ein „Trauma"

Das erste Jahr als Mutter war für Wolke Hegenbarth ein "Trauma"
Wolke Hegenbarth wurde 2019 erstmals Mutter.
imago/Future Image, SpotOn

Seit 2019 ist Schauspielerin Wolke Hegenbarth (42) Mutter eines Sohnes. Es ist ihr erstes Kind - und aller Voraussicht nach auch ihr einziges, wie sie nun in einem ausführlichen Interview mit dem „Spiegel" recht deutlich gemacht hat.

Deshalb kommt Baby Nr.2 für Wolke nicht in Frage

Inzwischen gehe es ihr zwar wieder „bestens", doch habe sie noch lange am „Trauma des Schlafentzugs" gelitten. „Ich kann mir aus dem Grund kein zweites Kind vorstellen", spricht sie offen über ihre Gefühlswelt und offenbar vielen anderen Müttern aus der Seele. So habe Wolke von einer Menge Frauen positive Rückmeldungen erhalten, weil sie sich traute, dieses vermeintliche Tabuthema anzusprechen. „Viele schrieben mir, dass sie geweint haben, weil sie sich endlich verstanden fühlten. Deshalb will ich allen Frauen sagen, die gerade in der Situation stecken: Es wird besser. Ich konnte es mir nicht vorstellen, aber es stimmt", erklärt die Schauspielerin.

Zuvor musste sie jedoch erst selbst realisieren, dass auch viele andere Mütter dieselben physischen und psychischen Strapazen durchleben: „Ich habe mich so wahnsinnig allein gefühlt [...]. Ich hatte das Gefühl, ich bin die Einzige, der es so geht. Egal, wo man hinschaut, endet die Geschichte immer damit, dass die Frau ihr Baby bekommt und glücklich ist."

Im Video zeigen wir die übermüdete Mama Wolke auf dem roten Teppich

Schlaflose Wolke Hegenbarth auf dem roten Teppich Deutscher Schauspielpreis
00:36 min
Deutscher Schauspielpreis
Schlaflose Wolke Hegenbarth auf dem roten Teppich

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Schlaflose Nächte und „konstante Überforderung"

Das erste Jahr lang habe Wolkes dreijähriger Sohn Avi „nicht mehr als zwei Stunden am Stück geschlafen". Sobald sie versuchte, ihr Kind abzulegen, sei es umgehend schreiend wieder aufgewacht. „Er hat auf mir gelebt. Er, der Koala, ich, der Eukalyptus - das beschreibt mein erstes Jahr mit ihm", offenbart die Schauspielerin. In dieser Zeit habe sie regelrecht aufgehört, als Individuum zu existieren. Zwar habe ihr Partner Oliver „alles gemacht, was ging", um ihr zu helfen, nur eben auch weiterhin in Vollzeit gearbeitet.

LESETIPP: Wolke teilt süßes Foto von Sohn Avi & Freund Oliver

Wolke habe „glücklicherweise [...] keine postnatale Depression" durchlitten, jedoch „konstante Überforderung" verspürt. Noch heute „triggert" es sie, wenn ihr Sohn sie mehrmals nachts aufweckt: „Offenbar ist dieser massive Einschnitt in mein Leben nur oberflächlich verheilt." Entsprechend ehrlich fällt auch ihr Fazit zu nunmehr drei Jahren als Mutter aus: „Wenn ich vorher gewusst hätte, wie das erste Jahr wird, hätte ich es nicht gemacht. Trotzdem sage ich im Nachhinein: Ich bin sehr froh, Mutter geworden zu sein."

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Über die Schattenseiten des Mutterseins

Bereits im September erklärte die Schauspielerin im Interview mit der „Bild", dass sie kein Problem damit habe, „auch einmal die Schattenseiten" des Alltags mit Baby zu beleuchten. „Für mich gehört beides dazu. Ich finde, dass ein Tiefpunkt in einem Leben erzählt werden kann. Und das war mit Abstand das härteste Jahr meines Lebens", so Wolke. Mit ihrer Offenheit zu diesem sensiblen Thema geht sie für viele Mamas als Vorbild voran.

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