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Wolfsburg: Betrunkener Fahrlehrer mit 2,04 Promille aus dem Verkehr gezogen

Wolfsburg: Betrunkener Fahrlehrer mit 2,04 Promille aus dem Verkehr gezogen

Niedersachsen, Göttingen: Ein Dachschild mit der Aufschrift "Fahrschule" ist auf einem Fahrschulauto befestigt. (zu dpa «Verband: Rheinland-Pfalz droht Fahrlehrer-Notstand» vom 14.05.2018) Foto: Swen Pförtner/dpa +++ dpa-Bildfunk
In Wolfsburg wollte ein Fahrlehrer mit 2,04 Promille im Blut eine Fahrstunde geben. (Symbolbild)
spf jhe rho, dpa, Swen Pförtner

Das Motto des Fahrlehrers: Drink and drive

Von wegen Vorbildfunktion: In Wolfsburg wurde ein Fahrlehrer mit 2,04 Promille erwischt. Dabei wollte der 60-Jährige in seinem Zustand sogar noch eine Fahrstunde geben. Sein aufmerksamer Fahrschüler bemerkte jedoch bereits beim Einsteigen ins Auto, dass es dem Mann nicht gut ging und rief einen Krankenwagen.

Fahrschüler rief die Rettungssanitäter

Der Fahrschüler hielt das Verhalten seines Lehrers zuerst für einen medizinischen Notfall. Deshalb rief er per Notruf einen Rettungswagen. Als sich der Fahrlehrer jedoch nicht von den Sanitätern behandeln lassen wollte, wurde die Polizei hinzugezogen.

Fahrlehrer muss Führerschein abgeben

Weil sich der Mann weiterhin weigerte, gelang erst auf der Polizeiwache ein erster Alkoholtest. Der ergab: Der Fahrlehrer hatte 2,04 Promille intus. Mit den Fahrstunden ist damit wohl erst mal Schluss: Dem 60-Jährigen wurde eine Blutprobe entnommen, der Führerschein entzogen und die Weiterfahrt untersagt.

Der Fahrschüler ist mit dem Schrecken davongekommen – und überlegt sich jetzt sicher zweimal, bei wem er das Fahren lernen will.