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Wolfsburg: Anonymer Spender schenkt Hospiz 50.000 Euro

Lucas Weiß, Geschäftsführer vom Hospitzhaus Wolfsburg, steht am 14.12.2017 mit einer anonymen Geldspende vor dem Hospitzhaus in Wolfsburg (Niedersachsen).
Lucas Weiß, Geschäftsführer des Hospizhauses in Wolfsburg, freut sich über die anonyme Spende. © dpa, Matthias Leitzke, jol exa

Geldsegen für Hospiz in Wolfsburg

Das ist mal eine große Geste! Ein anonymer Wohltäter hat dem Wolfsburger Hospiz 50.000 Euro gespendet. Der oder die Unbekannte hatte das Geld in einem Umschlag in der Lokalredaktion der 'Wolfsburger Nachrichten' hinterlassen.

Geldsegen beim 'Wunder von Braunschweig'

"Das ist Wahnsinn. Wir konnten es kaum glauben und sind noch immer total überwältigt", sagte Lucas Weiß, der Geschäftsführer des Hospizvereins in Wolfsburg gegenüber 'NDR1 Niedersachsen'. "Endlich können wir zum Beispiel zwei neue Pflegebetten kaufen und eine Klingel, die mit dem Mund bedient wird."

Kurioserweise wurde die Redaktion der 'Wolfsburger Nachrichten' schon häufiger als Glücksbote genutzt: Dies sei die vierte große Spende, die seit Oktober bei der Zeitung eingegangen sei, hieß es in einem Bericht der 'Braunschweiger Zeitung'. Zuvor hatte ein anonymer Wohltäter insgesamt 16.000 Euro für den Tierschutz in Wolfsburg und Lehre abgegeben.

In der Vergangenheit hatte eine Spendenserie in Braunschweig für Schlagzeilen gesorgt: Ein ebenfalls unbekannter Wohltäter verteilte von 2011 bis 2013 heimlich Umschläge mit Geld. Meist lag ein Zeitungsartikel bei, der auf den Verwendungszweck hinwies. Die Spenden wurden als 'Wunder von Braunschweig' bekannt.

Bünde: Geldsegen für "sinnvolle Projekte"

Auch in Bünde in Nordrhein-Westfalen durften sich 2016 einige Finder über anonyme Geldsegen freuen. Zusätzlich zum Geld befand sich damals in den Umschlägen eine Jesuskarte und ein Bibelvers. Auch der Bürgermeister der Stadt hat damals einen Umschlag mit 700 Euro bekommen. Die solle er für sinnvolle Projekte ausgeben, so stand es auf dem Couvert.

Anonymer Wohltäter veranstaltete Schnitzeljagd in den USA

Im US-Bundesstaat Kalifornien verteilte ein Millionär, der anonym bleiben wollte, große Geldbeträge in Umschlägen. "Ich möchte einfach etwas zurückgeben, vielleicht steckt es ja an", erklärte er.

Der anonyme Wohltäter zog die Spurensuche wie eine digitale Schnitzeljagd auf: Auf Twitter veröffentlichte er täglich Hinweise, damit die Schatzsucher auch fündig wurden. Unter dem Hashtag #hiddencash posteten die glücklichen Finder dann ein Selfie von sich und dem gefundenen Geld.

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