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Wolfgang Niedecken: "Baden-Württemberg war immer Heimspiel"

Wolfgang Niedecken
Wolfgang Niedecken, Sänger der Kölner Band "BAP", lacht während eines Interviews. Foto: Uwe Anspach/Archiv © deutsche presse agentur

BAP-Sänger Wolfgang Niedecken (67) kann sich vor dem Konzert in Stuttgart an diesem Mittwoch (30. Mai) noch gut an den ersten Auftritt der Kölner Gruppe 1981 in der Landeshauptstadt erinnern. "Wir haben in der "Mausefalle" gespielt, die gibts heute nicht mehr. Da war auf der zweiten Etage eine ehemalige Tanzschule. Auf der ersten Etage war eine Animierbar - um es dezent auszudrücken", sagte der Musiker der Deutschen Presse-Agentur.

Übernachtet habe die Band ("Verdamp lang her") damals in einem besetzten Haus. "Die ganzen Hausbesetzer waren am Wochenende aber zu ihren Eltern gefahren. Wenn in der Nacht geräumt worden wäre - wir wären die Hausbesetzer gewesen", erzählte der Sänger. Von Beginn an sei BAP auch in Baden-Württemberg populär gewesen, sagte Niedecken. "Das kam durch den SWR. Der hat uns anfangs mehr gespielt als der WDR. Baden-Württemberg war immer Heimspiel."

Die BAP-Tour 1981/82 durch den Südwesten sei "eine kleine Weltreise" gewesen. "Wir haben teilweise abgebaut und 25 Kilometer weiter wieder aufgebaut. Wir sind getourt ohne Ende", meinte Niedecken.

Einen Tag vor dem Gastspiel in Stuttgart eröffnet BAP die diesjährige Tour am 29. Mai mit einem Auftritt in Kempten (Allgäu). Bis 30. Oktober sind rund 35 Konzerte in Deutschland und der Schweiz geplant. Zuletzt reiste die Band vor zwei Jahren durch die Hallen. BAP wurde 1976 gegründet und gehört zu den erfolgreichsten deutschen Gruppen.


Quelle: DPA

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