Woidke wirbt für gute Arbeitsbedingungen

Dietmar Woidke (SPD), Ministerpräsident von Brandenburg, spricht. Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa
Dietmar Woidke (SPD), Ministerpräsident von Brandenburg, spricht. Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa
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15. Januar 2022 - 10:43 Uhr

Berlin (dpa/bb) - Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke hat auch mit Blick auf die steigende Zahl von Unternehmensansiedlungen für gute Arbeitsbedingungen geworben. Sie seien wichtig, um Fachkräfte zu sichern und zu gewinnen, sagte der SPD-Politiker nach Angaben der Staatskanzlei am Samstag bei der Bezirkskonferenz des DGB Berlin-Brandenburg. Nötig sei eine tarifgebundene und attraktive Bezahlung. "Zu "guter Arbeit" gehören heute aber auch flexible und mitbestimmte Arbeitszeiten, Gesundheit am Arbeitsplatz und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Auch Weiterbildung und Aufstiegschancen sind wichtig." Dem bisherigen DGB-Bezirkschef Christian Hoßbach dankte Woidke für dessen Engagement.

Der Regierungschef sieht Brandenburg auf dem Weg zu einem Gewinnerland. "Unser Land entwickelt sich zu einem neuen industriellen Zentrum in Deutschland, einem Zentrum der Klimaneutralität und Nachhaltigkeit, der Elektromobilität und Batterietechnologie", sagte Woidke.

Der US-Konzern Tesla baut in Grünheide bei Berlin seine erste Elektroautofabrik in Europa. Dazu kommt etwa der Aufbau einer Kathodenproduktion bei der BASF in Schwarzheide in der Lausitz. Es laufen zudem Gespräche über weitere Ansiedlungen.

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Quelle: DPA