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Wohnung für Cannabis-Plantage angemietet: Bewährungsstrafe

Amtsgericht Tiergarten
Das Amtsgericht in Berlin-Tiergarten. Foto: Paul Zinken/Archiv © deutsche presse agentur

Weil er für den Aufbau einer Cannabisplantage in Berlin-Weißensee eine Wohnung angemietet hatte, ist ein 31-Jähriger zu 15 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Zudem soll er eine Auflage von 1200 Euro zahlen. Das Amtsgericht Tiergarten sprach den geständigen Mann am Donnerstag der Beihilfe zum Handel mit Betäubungsmitteln schuldig.

Beamte der Feuerwehr waren im Januar 2016 alarmiert worden, weil es in der Wohnung brannte. Menschen wurden nicht verletzt. Das Feuer mit einem Schaden von mehr als 30.000 Euro sei vermutlich durch eine Wärmelampe entstanden, hieß es im Prozess. Laut Anklage wurden 139 Cannabis-Setzlinge und 32 Pflanzen entdeckt.

Der angeklagte Kraftfahrer sagte, er habe damals Drogen konsumiert und die Wohnung im Auftrag eines anderen Mannes angemietet. Ihm sei aber bekannt gewesen, "was in der Wohnung angebaut werden sollte". Er habe einen Fehler gemacht, sagte der nicht vorbestrafte Angeklagte.

Die Angaben des Mannes seien nicht zu widerlegen, sagte der Vorsitzende Richter. Er folgte im Wesentlichen den Anträgen von Staatsanwältin und Verteidigerin. Der zunächst ebenfalls erhobene Vorwurf der fahrlässigen Brandstiftung war im Vorfeld des Prozesses eingestellt worden.


Quelle: DPA

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