"Kreativität vom Feinsten"

Wo steckt denn bitte das Baby? Mutter teilt witziges Bild vom Babysitter

Wohin mit dem Baby? Einfach mal in die Hose!
© Facebook, Claudia Sorhaindo

03. Januar 2019 - 11:44 Uhr

Ganz schön kreativ!

Wer selbst Babys hat oder hin und wieder auf eins aufpasst, kennt das Problem: Man will die kleinen Racker am liebsten keinen Moment aus den Augen lassen – und dann bekommt man Hunger. Die 15-jährige Nichte von Mama Claudia Sorhaindo hatte für dieses Problem eine geniale Lösung.

Dieses Bild begeisterte das Netz

"Ich musste kurz das Haus verlassen und bat meine Nichte, auf Baby Ava aufzupassen", beginnt die in Florida lebende Mutter eines zu diesem Zeitpunkt zwei Monate alten Babys ihren Facebook-Post. "Ein paar Minuten später bekam ich eine Nachricht, dass J'Ann sich ein Sandwich machen, das Baby aber nicht aus den Augen lassen wollte." Darunter teilt Claudia Sorhaindo zwei Bilder ihrer Nichte J'Ann, die besonders kreativ wurde, um Essenmachen und Babysitten miteinander zu vereinbaren: Sie steckte Baby Ava einfach vorne in ihre Hose.

Der traurige Hintergrund für das süße Foto

"Kreativitat vom Feinsten", beurteilt die Mutter das lustige Bild. Die 15-Jährige wusste, wie wichtig es Claudia ist, dass das Baby nicht unbeaufsichtigt bleibt. 2011 starb ihre damals dreimonatige Tochter Jenelle wegen einer falschen medikamentösen Behandlung im Krankenhaus von Saint Croix auf den Amerikanischen Jungferninseln, der Heimat der Familie Sorhaindo.

"J'Ann weiß, wie beschützerisch ich mit Ava bin", verrät Claudia "Today.com". "Manche würden micht vielleicht sogar paranoid nennen. Ich achte immer darauf, ob sie noch atmet. Also wollte J'Ann mir zeigen, dass sie Ava die ganze Zeit im Auge behält."

Ersetzt die Hose jetzt die Babytrage?

J'Ann hätte zwar auch nebenan im Haus ihrer Tante die Babytrage holen können, entschied aber, dass die Hosenlösung viel schneller ginge und als kurzfristige Babyaufbewahrung ebenso gut geeignet sei wie eine Trage.

Nachdem das Foto von ihr und ihrer Cousine viral ging, startete die Jugendliche sogar eine Crowdfunding-Kampagne, um sich die Hosentrage patentieren zu lassen. Allerdings kam die erforderliche Summe nicht zusammen. Schließlich gibt es mit Babytragen und Tragetüchern bereits rückenschonendere Lösungen, um trotz Baby die Hände frei zu haben. Dennoch sind wir sicher, dass ihre Kreativität J'Ann in ihrem Leben sicherlich noch weiterhelfen wird!