WM-Lachnummer: Milad Mohammadi erntet Hohn und Spott für seinen peinlichen Einwurf-Versuch

Was für eine Aktion: der Iraner Milad Mohammadi bei seinem Einwurf-Versuch im WM-Spiel gegen Spanien.
Was für eine Aktion: der Iraner Milad Mohammadi bei seinem Einwurf-Versuch im WM-Spiel gegen Spanien.
© Getty Images, Bongarts, ap

21. Juni 2018 - 14:26 Uhr

Milad Mohammadis Einwurf gegen Spanien sorgt für großes Gelächter

Der Iraner Milad Mohammadi hat mit seinem kuriosen Einwurf – oder besser gesagt "Einwurf-Versuch" – im Spiel gegen Spanien (0:1) für die bislang größte Lachnummer der WM gesorgt. In den sozialen Medien erntete der 24-Jährige Hohn und Spott für seine Slapstick-Einlage, bekam aber auch den Ärger vieler Beobachter zu spüren, die hinter der Aktion einen Marketing-Gag in eigener Sache vermuten.

Was war passiert?

Es läuft die 94. Minute im Spiel zwischen Außenseiter Iran und Spanien, der Top-Favorit führt mit 1:0, wankt aber schon seit einer halben Stunde bedenklich. Dann der letzte Angriff der Iraner, die letzte Chance auf den nicht unverdienten Ausgleich: Milad Mohammadi deutet an, dass er einen Einwurf von der linken Seite weit in den Strafraum schleudern will, lässt sich dann aber eine knappe halbe Minute Zeit für eine Selbstinszenierung der peinlichsten Sorte, die im Netz weltweit zu Lachern geführt hat.

Mohammadi schickte ein Stoßgebet zu Allah, küsste den Ball, knallte sich die Murmel an die Stirn, lief an und probierte mit dem Ball in der Hand einen Vorwärts-Flickflack, der gründlich in die Hose ging. Mohammadi rannte zurück und warf die Kugel dann nicht in den 16er, sondern zurück zu einem Mitspieler, der weiter hinten im Feld stand. Kurz darauf wurde das Spiel abgepfiffen, die letzte Chance auf eine Torchance leichtfertig vertan.

Video: So sah das Ganze aus

Die Reaktionen auf Mohammadis (ungewollte?) Show-Einlage ließen natürlich nicht lange auf sich warten, auch der Frankfurter Kevin-Prince Boateng fiel vor Lachen halb vom Stuhl.

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Übrigens: Das hier wollte Mohammadi wohl probieren... die Brasilianerin Leah (Nr. 6) hat das "etwas" besser drauf.

Immerhin: Mit seinem Einwurf dürfte es Milad Mohammadi in jeden WM-Rückblick schaffen.