WM-Debakel für Polen: Falcao & Co. stürzen Robert Lewandowski ins Tal der Tränen

Robert Lewandowski ist nach dem WM-Aus am Boden zerstört.
Robert Lewandowski ist nach dem WM-Aus am Boden zerstört.
© REUTERS, JOHN SIBLEY, apt

24. Juni 2018 - 22:10 Uhr

Japan mit Remis gegen Senegal

Polen kann bei der WM in Russland schon nach dem zweiten Gruppenspiel die Koffer packen. Nach einem 0:3 (0:1) gegen Kolumbien können die 'Weiß-Roten' den zweiten Platz der Gruppe H nicht mehr erreichen, da sich Japan und Senegal zuvor 2:2 (1:1) getrennt hatten.

Yerry Mina bringt Kolumbien auf Kurs

Soccer Football - World Cup - Group H - Poland vs Colombia - Kazan Arena, Kazan, Russia - June 24, 2018   Colombia's Yerry Mina scores their first goal    REUTERS/Jorge Silva
Yerry Mina nickt zum 1:0 ein.
© REUTERS, JORGE SILVA, dy

In der ersten Halbzeit begegneten sich beide Teams lange auf Augenhöhe. Polen begann mit Robert Lewandowski im Angriff engagiert, ohne jedoch wirklich Torgefahr zu entwickeln. Die Kolumbianer, bei denen James Rodriguez in der Startelf stand, fanden langsamer ins Spiel.

Im Laufe des Spiels erarbeiteten sich die 'Cafeteros' allerdings zunehmend Spielanteile und gingen verdient in Führung, als Yerry Mina (40.) nach einer gefühlvollen Flanke von Juan Quintero einköpfte.

Falcao und Juan Cuadrado machen den Deckel drauf

Soccer Football - World Cup - Group H - Poland vs Colombia - Kazan Arena, Kazan, Russia - June 24, 2018   Colombia's Radamel Falcao celebrates scoring their second goal    REUTERS/Toru Hanai
Radamel Falcao bejubelt sein erstes WM-Tor.
© REUTERS, TORU HANAI, RC

Wer mit einem Aufbäumen der Polen gerechnet hatte, wurde schwer enttäuscht. Vielmehr spielten die Kolumbianer mit dem Gegner "Katz und Maus". Ein blitzsauberes Zuspiel von Quintero schickte Falcao auf die Reise und der Torjäger der AS Monaco erzielte sein erstes WM-Tor.

Als die polnische Auswahl hinten aufmachte, hatte auch James seinen Moment. Der Bayern-Profi bediente Juan Cuadrado bei einem astreinen Konter: 3:0. Das Aus der Polen war besiegelt. Lewandowski kam in der Folge noch zu einer guten Chance (88.), blieb aber insgesamt blass.