WM 2018: Luka Modric erhält Goldenen Ball

Luca Modric wurde als bester Spieler und Kylian Mbappé als bester Rookie ausgezeichnet
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16. Juli 2018 - 12:01 Uhr

Luka Modric wird Bester Spieler des Turniers

Kleiner Trost für Luka Modric: Der Mittelfeld-Antreiber von Kroatien ist nach dem verlorenen WM-Finale gegen Frankreich als bester Spieler des Turniers mit dem Goldenen Ball ausgezeichnet worden. "Wir sind sehr glücklich, dass Luka den goldenen Ball gewonnen hat. Er hat ein super Turnier gespielt. Er hat diese Auszeichnung verdient", sagte Kroatiens Trainer Zlatko Dalic.

Kylian Mbappé folgt auf Thomas Müller und Lukas Podolski

Weltmeister Frankreich stellt wieder den besten Nachwuchsspieler einer Weltmeisterschaft. Der 19-jährige Kylian Mbappé, 180-Millionen-Euro-Mann von Paris St. Germain, wurde von der Technischen Studien-Gruppe (TSG) des Weltverbandes FIFA zum besten "Rookie" gekrönt. Mbappe tritt die Nachfolge seines Landsmannes Paul Pogba an, der 2014 in Brasilien triumphiert hatte. 2010 in Südafrika war Thomas Müller bester Nachwuchsmann der WM-Endrunde, 2006 in Deutschland hatte Lukas Podolski die Wahl gewonnen.

Modric trat die Nachfolge von Lionel Messi (Argentinien) an, der in Brasilien ebenfalls als Finalverlierer ausgezeichnet worden war. Einziger deutscher Sieger bei der Wahl zum besten WM-Spieler war Torwart Oliver Kahn 2002 bei der WM-Endrunde in Südkorea und Japan. 

Thibaut Courtois folgt auf Manuel Neuer

Der Belgier Thibaut Courtois wurde als bester Torhüter prämiert, er tritt damit in die Fußstapfen von Manuel Neuer. Courtois, der mit den "Roten Teufeln" Dritter geworden war, bekam den Goldenen Handschuh und setzte sich vor den Finaltorhütern Hugo Lloris (Frankreich) und Danijel Subasic (Kroatien) durch.

Goldener Schuh für Harry Kane

Harry Kane gewann als zweiter Engländer den Goldenen Schuh des erfolgreichsten Torschützen. Der Kapitän der "Three Lions" erzielte in sieben Spielen sechs Tore und lag vor Romelu Lukaku (Belgien), Cristiano Ronaldo (Portugal), Antoine Griezmann, Kylian Mbappe (beide Frankreich) und Denis Tscheryschew (Russland/alle 4).