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WM 2018: Joachim Löw setzt gegen Südkorea weiter auf Thomas Müller

27. Juni 2018 - 10:21 Uhr

Horror-Szenarien kein Thema

Der Tag der Entscheidung wirft seine Schatten voraus. Für die deutsche Nationalmannschaft geht es im abschließenden Gruppenspiel gegen Südkorea um alles. Ein Sieg muss her, am besten ein klarer, denn im schlimmsten Fall droht der DFB-Elf das Aus per Losentscheid. Mögliche Horror-Szenarien, die Joachim Löw mit einer überzeugenden Leistung im Keim ersticken will.

Joachim Löw: "Wir wollen Klarheit schaffen"

"Wir wollen mit unserem eigenen Ergebnis Klarheit schaffen. Wir wissen, wir müssen mit mindestens zwei Toren Unterschied gewinnen, und das ist unser Ziel. Wir werden alles dransetzen, es aus eigener Kraft zu schaffen", sagte der Bundestrainer bei der Pressekonferenz in Kasan.

Ein zentraler Punkt: Die DFB-Elf muss ihre Defensivarbeit nach Ballverlusten weiter verbessern. "Südkorea ist gut im Konterspiel. Wir dürfen einfach keine einfachen Ballverluste haben", forderte Löw. Auch nach dem Sieg gegen Schweden habe man in der Analyse mehrfach über die Konteranfälligkeit gesprochen, auch wenn "wir in der Umschaltbewegung schon doppelt so gut wie gegen Mexiko waren, ein ganz anderes Tempo. Aber wir müssen weiter daran arbeiten."

Thomas Müller bleibt unangetastet

Personell hüllte sich der Bundestrainer noch im Mantel des Schweigens. Eine Rückkehr von Mesut Özil oder Sami Khedira? Möglich, aber alle "Spieler, die nicht gespielt haben, sind natürlich auch eine Option für morgen", so Löw. Vieles ist also denkbar.

Einzig im Falle von Thomas Müller bezog er klar Stellung. Der umstrittene Offensivakteur wird auch nach zwei enttäuschenden Leistungen gegen Südkorea in der Startelf stehen. "Ich habe mit Thomas Müller ein längeres Gespräch geführt, wir haben uns Szenen angeschaut und versucht, sein Spiel zu analysieren", verriet Löw.

"Thomas geht sehr selbstkritisch mit seiner Leistung um. Wer ihn kennt, weiß, dass er auch nach schlechten Spielen positiv nach vorne guckt. Von daher ist Thomas für uns absolut ein wichtiger Spieler."

Sebastian Rudy fällt definitiv aus

Verzichten muss die Mannschaft auf Sebastian Rudy. Für den defensiven Mittelfeldspieler käme ein Einsatz gegen Südkorea nach seinem Nasenbeinbruch noch "zwei, drei Tage" zu früh. "Das Nasenbein ist mehrfach gebrochen, von daher macht es auch keinen Sinn mit einer Maske", so Löw.

Bis auf Rudy und den gesperrten Jerome Boateng kann der Bundestrainer aus dem Vollen schöpfen. Er hat die Qual der Wahl. Auch Mats Hummels, der gegen Schweden wegen Beschwerden am Halswirbel passen musste, ist wieder "zu hundert Prozent" fit. 

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