WM 2018: FIFA nimmt DFB-Betreuer aufs Korn

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25. Juni 2018 - 16:35 Uhr

Ermittlungen gegen DFB-Duo

Der respektlose Torjubel des deutschen Betreuerteams beim 2:1-Sieg gegen Schweden kann zwei Offiziellen der DFB-Elf teuer zu stehen kommen. Wie die FIFA mitteilte, ermittelt der Weltverband gegen Uli Voigt (Medienkoordinator Bewegtbild) und Georg Behlau (Leiter Büro Nationalmannschaft) wegen Unsportlichkeit.

Provokante Jubelgesten nach Siegtreffer gegen Schweden

Nach dem Schlusspfiff und dem Last-Minute-Sieg brannten bei einigen Mitgliedern der DFB-Delegation die Sicherungen durch. Provokante und abfällige Jubelgesten Richtung schwedischer Bank waren die Folgen. Nach dem Spiel kroch die deutsche Mannschaft zu Kreuze.

"Es war ein emotionales Spiel. Am Ende war die eine oder andere Reaktion oder Geste unseres Betreuerstabes in Richtung der schwedischen Bank zu emotional", übermittelte 'Die Mannschaft' über die sozialen Netzwerke. "Das entspricht nicht unserer Art. Dafür haben wir uns beim schwedischen Trainer und seinem Team entschuldigt."

Oliver Bierhoff: "Das darf nicht passieren"

Auch Oliver Bierhoff, Manager der Nationalmannschaft, versuchte die Wogen auch am Tag danach zu glätten. Er habe sich im Namen der Mannschaft bei den Schweden entschuldigt. "Das darf nicht passieren", stellte Bierhoff klar.

Schwedens Coach Janne Andersson hatte nach der Last-Minute-Niederlage gegen Deutschland das Verhalten einiger Spieler und Funktionäre kritisiert. "Einige der Deutschen fingen an zu feiern, in dem sie in unsere Richtung liefen. Sie fingen an, Gesten zu machen, das hat mich sehr verärgert. Nach dem Schlusspfiff schüttelt man sich die Hände und benimmt sich nicht so", kritisierte Andersson.

Den deutschen Betreuern droht nun für die kommende Partie eine Innenraumsperre. Zudem muss der DFB mit einer empfindlichen Geldstrafe rechnen.