'Steelhammer' bleibt im Waffenschrank

Wladimir Klitschko: Kein Box-Comeback

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01. Februar 2019 - 11:37 Uhr

Auch Box-Bibeln können irren

Vor gut zwei Wochen berichtete The Ring über einen Comeback-Plan von Ex-Schwergewichts-Champion Wladimir Klitschko. Von einem Deal mit Streaming-Gigant DAZN über drei Kämpfe war die Rede – inklusive Revanche-Fights gegen Tyson Fury und Anthony Joshua. Und weil das US-Magazin nicht gerade als Käseblättchen, sondern als "Bible of Boxing" gilt, hörten viele Box-Fans auf.

Klitschkos Status nach wie vor "Box-Rentner"

Doch: auch Bibeln können irren. "Anscheinend weiß 'The Ring' mehr als ich", sagte Klitschko dem deutschen Fachblatt Boxsport. Er wolle dazu weiter nichts sagen, weil er die Gerüchte via Twitter schon als "verfrühten Aprilscherz" dementiert habe, so der 42-Jährige. "Wenn sich mein Status als Box-Rentner ändert, dann äußere ich mich darüber, soweit bleibt aber alles beim Alten."

"Joshua wird das Schwergewicht dominieren"

Klitschko war 2017 nach einer Niederlage gegen Anthony Joshua zurückgetreten. Mit dem Briten hatte sich 'Dr. Steelhammer' im Londoner Wembley-Stadion eine letzte, epische Ringschlacht geliefert. Klitschko gewann in seiner Karriere zweimal den WM-Titel und beherrschte das Schwergewicht ab 2006 (lange gemeinsam mit Bruder Vitali) unangefochten. Erst Ende 2015 wurde der Ukrainer in Düsseldorf sensationell von Tyson Fury entthront. Der Versuch, sich gegen Joshua zum dritten Mal zum Schwergewichts-König zu krönen, scheiterte.

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Klitschko hält Joshua – aktuell Weltmeister der Verbände WBA, WBO, IBF – für seinen legitimen Nachfolger. "Ich bin nach wie vor ein Fan von 'AJ' und glaube, dass er die Szene weiter klar dominieren wird", sagte Klitschko.