Wladimir Klitschko: Trainer Johnathon Banks hat diesmal ein gutes Gefühl

Johnathon Banks bei der Arbeit mit Dr. Steelhammer
Johnathon Banks bei der Arbeit mit Dr. Steelhammer
© REUTERS, Andrew Couldridge, RC

29. April 2017 - 13:48 Uhr

Banks: Klitschko wird gewinnen

Johnathon Banks übernahm nach dem Tod von Emanuel Steward im Oktober 2012 das Amt des Cheftrainers von Wladimir Klitschko. Am Samstag wird er den 41-Jährigen zum achten Mal von der Ringecke aus coachen. Banks ist vom Erfolg seines Schützlings im WM-Fight gegen Anthony Joshua überzeugt.

Seine Aussagen im RTL-Interview über …

… Anthony Joshua: "Als Joshua 2014 bei Wladimir im Trainingscamp war, habe ich Tatzenarbeit mit ihm gemacht. Ich habe Wladimir damals schon gesagt, dass der mal Weltmeister wird, dass er der Typ, der mal an Wladimirs Tür klopfen wird."

… den Kampf: "Wladimir und Anthony sind wie zwei grundverschiedene Tiere, die jetzt auf Kollisionskurs gehen. Wer seine Emotionen besser kontrollieren kann, wird den Kampf gewinnen."

… das Klitschko-Motto #obsessed: "Obsession bedeutet in Wladimirs Fall doch nicht, dass er außer Kontrolle ist. Es bedeutet, dass er so fokussiert ist wie nie zuvor. Die Niederlage gegen Fury hat seine Werte noch einmal verschoben. Wladimir ist von seinem Ziel besessen - mehr denn je zuvor."

Vor dem Fury-Kampf traf Banks der Blitz

Seine Aussagen im RTL-Interview über …

… den verlorenen Fury-Kampf: "Wladimir hat den Kampf verloren, aber er ist nicht geschlagen worden. Hätte er wie gegen Ende des Kampfes geboxt, hätte er klar gewonnen.

Ich bin jetzt lange mit Wladimir zusammen und ich weiß genau, wie es sich fühlt, wenn er nicht auf der Höhe ist, und ich spüre genau, wenn er sein Bestes rausholt. Wladimir war am Tag der Niederlage einfach im Off-Modus. Er muss in dem Kampf etwas realisiert haben, was er gar nicht mehr kannte: es geht heute einfach nicht." 

… seine Vorahnung vor dem Fury-Kampf: "Ich habe schon vor dem Kampf gegen Fury gesehen, dass das nichts wird. Emanuel Steward hat mir einmal gesagt, er selbst habe ein oder zwei Tage vor jedem Kampf genau gesehen, wie die Sache für Wladimir ausgehen wird. Ich solle deshalb vorher auf jedes Detail achten und ein Bauchgefühl entwickeln. Beim Fury-Kampf hat mich das bereits am Donnerstag wie der Blitz getroffen. Es war da etwas, was ich nicht beschreiben kann, eine Art Instinkt. Und der hat mich noch nie getäuscht, auch nicht bei meinen eigenen Kämpfen. Aber ich konnte ihm das natürlich so nicht sagen. Und so mussten wir dann da durch."

… seine Vorahnung vor dem Joshua-Kampf: "Selbst wenn ich ein schlechtes Gefühl hätte, würde ich das natürlich nie sagen. Aber ich garantiere, dass der Kampf nicht lange gehen wird und dass Wladimir gewinnen wird."