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Anwohner kämpft gegen Eltern-Taxis

Anwohner kämpft gegen Elterntaxis Trotz Verbot viel Verkehr vor Schule
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Trotz Verbot viel Verkehr vor Schule
Anwohner kämpft gegen Elterntaxis

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Trotz Verbot fahren viele Eltern ihre Kinder bis zum Schultor

„Schläge, Unverschämtheit, Ausreden“, so fasst Ullrich Geschwendt die Reaktionen auf seinen Kampf gegen Eltern-Taxis zusammen. Der Rentner aus Witzenhausen wohnt in einer Straße, die eigentlich nur Anwohner, Schulpersonal und Lieferanten befahren dürfen. Eigentlich: Denn Eltern halten sich an dieses Verbot nicht, wenn sie ihre Kinder so nah wie möglich ans Schultor fahren. Polizei und Ordunngsamt schauen dem regen Treiben zu. Wie Ullrich Geschwendt die Eltern-Taxis aus seiner Straße verbannen will, das erklärt der Anwohner im Video.

ADAC: Positive Effekte durch Fußweg zur Schule

Die Mitfahrt im Pkw stellt für Kinder von sechs bis neun Jahren ein größeres Risiko dar als die Fortbewegung mit jedem anderen Verkehrsmittel, erklärt der ADAC unter Berufung auf Unfallstatistiken. „So kommen jährlich mehr Kinder im Pkw der Eltern zu Schaden als durch die selbstständige Mobilität zu Fuß“, teilt der ADAC mit.

Die selbstständige Teilnahme am Straßenverkehr habe viele positive Effekte für die Entwicklung der Kinder, heißt es vom Automobilclub: „ Dazu zählen eine höhere Konzentrationsfähigkeit im Unterricht, eine gesteigerte körperliche Fitness, der Abbau von Übergewicht sowie – bei gemeinsamer Bewältigung des Schulwegs mit anderen Kindern – die Verbesserung des Sozialverhaltens.