Wissenschaftler: Ölschwaden treibt durch den Golf von Mexiko

16. Februar 2016 - 9:56 Uhr

Amerikanische Wissenschaftler haben die Existenz eines riesigen unterseeischen Ölschwadens im Golf von Mexiko nachgewiesen, der anglich aus dem Leck der explodierten BP-Plattform 'Deepwater Horizon' stammt.

Der Schwaden aus Öl-Wasser-Gemisch, dessen Existenz bisher nur vermutet worden war, sei 35 Kilometer lang und zwei Kilometer breit, so die Experten in der neuen Ausgabe des Magazins 'Science'. Er befinde sich etwa 900 Meter unter der Wasseroberfläche und sei deshalb - anders als ein Ölteppich - nicht sofort sichtbar.