Wissenschaftler: Neu entstehendes Leben nach Waldbrand

Eine Kiefer wächst im 2018 abgebranntem Stadtwald bei Treuenbrietzen. Foto: Bernd Settnik/dpa-Zentralbild/ZB
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23. Juli 2020 - 6:21 Uhr

Nach dem verheerenden Waldbrand bei Treuenbrietzen (Potsdam-Mittelmark) regt sich auf einem der Wissenschaft überlassenen Areal neues Leben. In einem 28 Hektar großen Freilandlabor lasse man der Natur zwischen abgestorbenen Kiefern ihren Lauf, sagt Waldökologe Pierre Ibisch von der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde. Das Projekt "Pyrophob" (feuerabweisend) will den besten Weg zum Wald der Zukunft erkunden, der nicht anfällig für Waldbrände ist. Acht Institutionen arbeiten mit.

Das Feuer wütete vor zwei Jahren auf insgesamt 400 Hektar Wald. Zig Tausend Bäume fielen den Flammen zum Opfer. Jetzt erobern sich Pappeln, Birken. Salweiden und Kiefern das Terrain - herangeweht als Samen über die Luft.

Quelle: DPA