11. Januar 2019 - 17:27 Uhr

Alles andere als ein Happy End

Fast drei Monate lang fehlte von ihr jede Spur – jetzt ist eine 13-Jährige aus dem US-Bundesstaat Wisconsin wieder aufgetaucht. Aber es ist kein Happy End, denn ihre Eltern sind tot. Sie wurden am 15. Oktober 2018 erschossen.

Verdächtiger festgenommen

Das Mädchen sei nahe der Stadt Gordon wieder aufgetaucht, berichtete der Nachrichtensender "CNN" unter Berufung auf das örtliche Sheriff-Büro. Ein Verdächtiger sei kurze Zeit später festgenommen worden. Seit die Eltern des Mädchens in ihrem Haus nahe der Stadt Barron erschossen aufgefunden wurden, habe von der 13-Jährigen jede Spur gefehlt. Die Ermittler gehen davon aus, dass sie zuhause war, als ihre Eltern erschossen wurden.

Mädchen bat in Wisconsin fremde Frau um Hilfe

Das Mädchen habe sie am Donnerstag in Gordon (ca. 100 Kilometer nördlich von Barron) um Hilfe gebeten, als sie gerade mit ihrem Hund spazieren ging, erklärte eine Frau gegenüber der Zeitung "Star Tribune". Daraufhin habe sie bei einer Nachbarin geklopft, diese habe dann die Polizei verständigt. Die Behörden gaben zunächst keine Details zu dem Fall bekannt; das Sheriff-Büro von Barron kündigte eine Pressekonferenz für Freitagmorgen (Ortszeit) an.

"Das sind die Nachrichten, auf die wir seit drei Monaten gewartet haben. Ich kann es kaum erwarten, sie in den Arm zu nehmen", sagte eine Tante der 13-Jährigen in einem Telefoninterview der "Star Tribune". Sie und andere Familienangehörige hätten ebenfalls noch keine detaillierten Informationen.