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Wirtschaftsverband befürwortet Stellenabbau in Ministerien

Der niedersächsische Wirtschaftsverband "Die Familienunternehmer" spricht sich für einen Stellenabbau in den Ministerien des Landes aus. Damit unterstützt der Verband eine Forderung der FDP, wie die "Neue Osnabrücker Zeitung" (NOZ) berichtet. Deren Kritik an der Aufblähung der Verwaltung sei völlig richtig, sagte der Landesvorsitzende des Verbandes, Kay Uplegger, der NOZ (Samstag). "Mit vielen Stellen wurden teure Doppelstrukturen geschaffen, die auf Kosten der Effizienz gehen." Der Verband erwarte von der Landesregierung einen umfassenden Plan, wie sie die zusätzlichen Stellen wieder abbauen will, erklärte Uplegger demnach.

Die FDP hatte die Landesregierung am Donnerstag scharf kritisiert, weil der Fraktion zufolge in den Ministerien seit 2014 insgesamt 394 neue Stellen geschaffen worden sind. Die amtierende Koalition aus CDU und SPD hatte sich nach Amtsantritt im Herbst 2017 per Nachtragshaushalt 99 neue Stellen genehmigt. Begründet wird der Zuwachs mit neuen Aufgaben wie der Digitalisierung. Ein Sprecher des Finanzministers Reinhold Hilbers (CDU) sagte der Zeitung, dass die Regierung diese Stellen bis Ende der Legislaturperiode 2022 wieder einsparen will.


Quelle: DPA

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