Wirtschaftsminister: Corona-Lage Gefahr für die Wirtschaft

Reinhard Meyer (SPD), Finanzminister von Mecklenburg-Vorpommern, sitzt im Landtag. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa
Reinhard Meyer (SPD), Finanzminister von Mecklenburg-Vorpommern, sitzt im Landtag. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa
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30. November 2021 - 11:52 Uhr

Schwerin (dpa/mv) - Aus Sicht des Landeswirtschaftsministeriums ist trotz der zum Vorjahr gesunkenen Zahl der Arbeitslosen Vorsicht geboten. Die wachsende Zahl der Corona-Neuinfektionen mache auch der Wirtschaft zunehmend stärker zu schaffen, sagte Wirtschaftsminister Reinhard Meyer am Dienstag in Schwerin. "Wichtig ist es, Beschäftigte bestmöglich in Arbeit zu halten. Kurzarbeit ist ein wirksames Instrument dabei." Es werde zudem aktuell geprüft, ob die heimische Wirtschaft zusätzlich zu den bestehenden Hilfen weitere Förderung benötige.

Meyer verwies darauf, dass die geschäftsführende Bundesregierung das Instrument der Kurzarbeit bis Ende März 2022 verlängert hat. "Das gibt den Unternehmerinnen und Unternehmern sowie den Beschäftigten auch etwas mehr Planungssicherheit", sagte der Minister.

Laut der Agentur für Arbeit Nord sank die Arbeitslosenzahl für Mecklenburg-Vorpommern im November zum Vorjahr um 7500 Personen auf 54.500, ein Rückgang von 12 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat Oktober stagnierte sie jedoch nahezu.

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Quelle: DPA