Mehrere Tote und schwere Schäden

Wirbelsturm "Kenneth" in Mosambik: Nach dem Sturm kommt das Wasser

29. April 2019 - 15:49 Uhr

Verheerende Folgen befürchtet

Die Befürchtungen haben sich bestätigt: Enorme Regenfälle in Folge des Zyklons "Kenneth" haben im Norden von Mosambik schwere Überschwemmungen verursacht. Am Sonntag regnete es besonders stark in der Stadt Pemba in der Provinz Cabo Delgado. Einige Teile der Stadt wurden  überflutet, das Wasser stand teils hüfthoch. Die Folgen werden verheerend sein, warnen Hilfsorganisationen, u.a. werden sich Krankheiten und Seuchen schnell ausbreiten können. Von der letzten Naturkatastrophe, dem Wirbelsturm "Idai" im März, hatte sich Mosambik noch gar nicht erholt - da traf schon der nächste  Zyklon das arme Land im Südosten Afrikas. Mindestens acht Menschen starben, zahlreiche Häuser sind zerstört, die Stromversorgung ist unterbrochen. Die Verwüstungen, die der Sturm angerichtet hat, sehen Sie im Video.

Das gab es noch nie

Der tropische Wirbelsturm "Kenneth": Windgeschwindigkeiten bis 185 km/h, in Böen bis zu 270 km/h.
© REUTERS, NASA, smc

Die Befürchtungen haben sich bestätigt. Zahlreiche Häuser wurden durch Zyklon "Kenneth" in Mosambik zerstört. Auf den Komoren habe es mindestens 20 Verletzte gegeben. Dort sind mindestens 1000 Menschen vorübergehend obdachlos geworden. Dazu kamen enorme Regenfälle, die schwere Überschwemmungen anrichteten.

Am Sonntag regnete es besonders stark in der Stadt Pemba in der Provinz Cabo Delgado. Einige Teile der Stadt wurden  überflutet, das Wasser stand teils hüfthoch. Die Folgen werden verheerend sein, warnen Hilfsorganisationen, u.a. werden sich Krankheiten und Seuchen schnell ausbreiten können. Für die nächsten Tage sind weiterhin heftige Regenfälle angesagt, die die Situation verschärfen und zu Überschwemmungen und Erdrutschen führen können, teilte Christof Johnen vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) mit.

Von der letzten Naturkatastrophe, dem Wirbelsturm "Idai" im März, hatte sich Mosambik noch gar nicht erholt - da traf schon der nächste  Zyklon das arme Land im Südosten Afrikas. Mindestens acht Menschen starben, zahlreiche Häuser sind zerstört, die Stromversorgung ist unterbrochen. Die Verwüstungen, die der Sturm angerichtet hat, sehen Sie im Video.

„Idai“ forderte 600 Todesopfer

Mitte März hatte Wirbelsturm "Idai" vor allem im Zentrum des Landes eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Hunderttausende Menschen waren zeitweise obdachlos, Überschwemmungen zerstörten das Ackerland von etwa einer halben Million Bauern. Im Mosambik kamen rund 600 Menschen ums Leben. Auch die Nachbarländer Simbabwe und Malawi waren betroffen.

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Ganz armes Land

Mosambik gehört einem UN-Index zufolge zu den zehn ärmsten Staaten der Welt. Die Regierung war mit der Bewältigung der humanitären Katastrophe in Folge von "Idai" überfordert, auch die Folgen von "Kenneth" dürften eine große Herausforderung sein.