'Wir retten Ihren Urlaub': Zeh ab und um 10.000 Euro ärmer

12. Februar 2016 - 16:09 Uhr

'Wir retten Ihren Urlaub' ist diesmal in der Türkei unterwegs

Bei einem Unfall in einem türkischen Aquapark verliert Björn Wagner seinen Zeh. Die Behandlung bringt Kosten in Höhe von rund 10.000 Euro mit sich, auf denen der Verletzte nun sitzen bleibt. Reise-Experte Ralf Benkö schaltet sich ein und nimmt vor Ort die Ermittlungen auf.

'Wir retten Ihren Urlaub': Björn Wagner hat im Aquapark seinen Zeh verloren
'Wir retten Ihren Urlaub' diesmal in der Türkei

Als Björn Wagner mit seinem Cousin einen Aquapark in der Türkei besucht, endet der Spaß abrupt. Nach einem Rutsch auf der sogenannten 'Kamikaze-Rutsche' kommt der 28-Jährige nicht rechtzeitig zum Stehen und prallt gegen die Abschlusswand der Auslaufrinne. Dann bemerkt er, dass einer seiner Zehen fehlt. Die Abflusslöcher des Rutschenendes wirkten wie ein Messer und trennten den Zeh ab.

So schnell wie möglich kommt Björn ins Krankenhaus und wird operiert. Die gute Nachricht: Sein Zeh konnte gerettet und wieder angenäht werden. Die schlechte Nachricht folgt jedoch kurz danach: Weil der 28-Jährige keine Auslandskrankenversicherung besitzt, sitzt er nun auf Kosten in Höhe von 9.680 Euro, für die sein Vater das Familienkonto plündert.

Dann schaltet sich das Team von 'Wir retten Ihren Urlaub' ein, doch die Ermittlungen laufen nicht ohne Probleme. Das Rutschen-Ende wurde umgebaut und ohne Beweisfotos vom Unfalltag wird eine Haftung schwierig.

Urlaubs-Experte Ralf Benkö gibt Tipps

'Wir retten Ihren Urlaub'-Reise-Experte Ralf Benkö rät grundsätzlich dazu, vor einem Urlaub eine Auslandskrankenversicherung abzuschließen. Diese kostet oft nur 15 bis 20 Euro und beugt bösen Überraschungen vor. Urlauber mit Vorerkrankung sollten sich außerdem auch eine Deckung für die bevorstehende Reise von der Versicherung bescheinigen lassen. Außerdem rät der Experte, sich öfter auf sein Bauchgefühl zu verlassen: Wenn Wasserrutschen oder ähnliches einen unsicheren Eindruck machen, sollten sie besser gemieden werden. Viele Attraktionen sind nicht ohne Risiko.