Lernen in Corona-Zeiten

Hacker wählen sich in Live-Unterricht ein und zeigen Porno

Angeblich haben sich Hacker in einen Videochat eingewählt und statt des Unterrichts einen Porno gezeigt.
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03. April 2020 - 14:53 Uhr

Porno statt Professorin

Endlich mal befriedigender (Online-)Unterricht! Den erfuhren jetzt einige Berufsschüler aus Winterthur in der Schweiz. Wegen des Coronavirus finden die Schulstunden per Videochat statt. Doch da klinkten sich Hacker ein, die den Schülern einen Porno statt ihrer Professorin zeigten.

Und plötzlich waren da Nackte, statt einer Lehrerin

Eigentlich hätten sie Englisch lernen sollen. Ihre Lehrerin habe ihren Schülern den Link für das Livechat-Programm "Zoom" geschickt, dann hätte der Unterricht starten soll, das berichtet "20min.ch". Doch dann kam alles anders. "Auf einmal traten mehrere fremde Personen mit unbekannten Namen der Videokonferenz bei. Wir haben zuerst gar nicht realisiert, was passiert" sagte eine 18-jährige Berufsschülerin der Schweizer Zeitung. Die Lehrerin hätte gerade ein Dokument zeigen wollen, als das Bild wechselte.

Unterricht wurde bei Skype fortgeführt

"Plötzlich hörte ich ein Stöhnen über die Lautsprecher, erst dann realisierte ich: Da läuft ein Porno auf meinem Bildschirm!", so die junge Frau. Die Klasse sei geschockt gewesen. Die Lehrerin habe ihre Schüler nach dem Vorfall dazu aufgefordert, den Chat zu verlassen. Die Lehrstunde sei dann bei Skype fortgeführt worden.

Das scheint auch eh die bessere Alternative gewesen zu sein. Denn der Anbieter Zoom steht auch wegen Datenschutzlücken in der Kritik.