Winterdienst bereitet sich auf Schnee und Eis vor

Reinhard Meyer (SPD, r), Wirtschafts- und Verkehrsminister von MV, mit Mitarbeitern vom Winterdienst. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa
Reinhard Meyer (SPD, r), Wirtschafts- und Verkehrsminister von MV, mit Mitarbeitern vom Winterdienst. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa
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24. November 2021 - 12:43 Uhr

Consrade (dpa/mv) - Mit einer Lagerkapazität von fast 24.500 Tonnen Streusalz bereiten sich die Straßenmeistereien auch in diesem Jahr auf den Winter vor. Dass dies ausreichen wird, darüber ist sich der zuständige Landesminister sicher: "Der Winterdienst ist für die anstehende kalte Jahreszeit im gesamten Land gewappnet", sagte der Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Verkehr, Reinhard Meyer, am Mittwoch während eines Besuchs in der Straßenmeisterei Consrade im Landkreis Ludwigslust-Parchim. Sollte das Salz dennoch ausgehen, könne jederzeit nachbestellt werden.

Wie es aus dem Ministerium hieß, stehen an den 25 Standorten insgesamt 352 Fahrzeuge und mehr als 550 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereit, um die 1900 Kilometer Bundesstraße, 3300 Kilometer Landesstraße und 1250 Kilometer Kreisstraße in Mecklenburg-Vorpommern für den Verkehr offen zu halten. Im vorigen Jahr mussten die Beschäftigten den Angaben zufolge an 78 Einsatztagen ausrücken und verteilten dabei rund 32.700 Tonnen Salz auf Bundes-, Landes- und anteilig auf Kreisstraßen.

Doch Salz allein reicht nicht aus, um auch bei schlechtem Wetter Unfälle zu verhindern. Der Verkehrsminister appellierte daher an die Autofahrerinnen und Autofahrer, vorausschauend und an die Jahreszeit angepasst zu fahren. "Gegenseitige Rücksichtnahme im Straßenverkehr ist der beste Weg, um Unfälle zu vermeiden", so Meyer.

Im vergangenen Jahr hatte es in den Wintermonaten besonders wenige Verunglückte gegeben: Im Dezember 2020 waren es den vorläufigen Zahlen der Landesstatistikbehörde zufolge 333 Personen - im Vergleich zu 503 im Vorjahr. Dieser Unterschied im Jahresvergleich setzte sich auch im Januar und Februar fort.

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Quelle: DPA