Williams-Technikchef Symonds verteidigt Experimente

Pat Symonds, Williams
Williams-Technikchef Pat Symonds plädiert für Experimente im Sportlichen Reglement.
imago/Crash Media Group, imago sportfotodienst

Entgegen der Meinung vieler seiner F1-Kollegen plädiert Pat Symonds für mehr Experimente mit dem Sportlichen Reglement. "Wir sollten wirklich versuchen, Dinge zu verbessern", sagte der Technikchef von Williams, forderte aber auch eine gewisse Bereitschaft zur Selbstkritik: "Wenn wir es falsch gemacht haben, sollten wir es zumindest zugeben."

Das Fiasko mit dem neuen Qualifying-Modus habe er allerdings schon vorhergesehen. "Ich gebe unserer Marketingabteilung vor jeder Saison ein Briefing, wie die neuen Regeln aussehen und was sie für einen Effekt haben. Ich habe gesagt, wie das Qualifying aussehen wird. Es war haargenau wie erwartet", so Symonds.

Er plädiere für die Beibehaltung der sogenannten "Reise nach Jerusalem" in Q1 und Q2, für die finale Quali-Session muss aber ein neues Format her, sagte Symonds, der daran erinnert, dass die Verantwortlichen mit der Reform eigentlich die Startaufstellung durchmischen wollten: "Man muss festhalten, dass es nicht gemacht wurde, um das Qualifying zu verbessern, sondern um das Racing zu verbessern."