Newsticker
Alle aktuellen Nachrichten im Überblick

Wildschweinjagd soll Schweinepest fernhalten

Afrikanische Schweinepest
Ein Schild mit der Aufschrift "Afrikanische Schweinepest -Sperrbezirk- ". Foto: Frank Rumpenhorst/Archiv © deutsche presse agentur

Um ein Übergreifen der gefährlichen Afrikanischen Schweinepest (ASP) vom benachbarten Belgien nach Nordrhein-Westfalen zu verhindern, ruft das Umweltministerium zur verstärkten Wildschweinjagd auf. Jäger sollen in grenznahen Gebieten verstärkt auf die Tiere schießen. Hinweisschilder an Rastplätzen entlang der Autobahnen sollen zur korrekten Müllentsorgung aufmerksam machen, da das Virus auch durch Speisereste übertragen werden kann. Der Landtag berät in einer Aktuellen Stunde heute über die Maßnahmen gegen die Ausbreitung der Tierseuche.

"Ein Ausbrechen der Afrikanischen Schweinepest in Nordrhein-Westfalen hätte erhebliche Folgen für die Betriebe vor Ort, aber auch für unsere Nachbarländer", heißt es in einem Antrag der Fraktionen von CDU und FDP. Das NRW-Umweltministerium ist in ständigem Kontakt zu den Behörden in Belgien und denen des Bundes. Im Dreiländereck von Belgien, Frankreich und Luxemburg wurden fünf tote Wildschweine entdeckt, bei denen das Virus nachgewiesen wurde. Es kann für Wild- wie Hausschweine tödlich sein. Eine Impfung gegen die Afrikanische Schweinepest gibt es nicht. Für Menschen ist das Virus ungefährlich.


Quelle: DPA

Mehr News-Themen