Als Nachfolger von Binotto

Gerüchteküche in der Formel 1 brodelt: Schumi-Vertrauter vor spektakulärem Comeback bei Ferrari?

ARCHIV - 09.10.2004, Japan, Suzuka: ARCHIV - Der deutsche Formel-1-Pilot Michael Schumacher (l) jubelt in Suzuka nach seinem Sieg beim Großen Preis von Japan mit Ferrari-Technikchef Ross Brawn (Archivfoto vom 10.10.2004). Foto Oliver Multhaup dpa  ++
Michael Schumacher und Ross Brawn sind alte Freunde (Archivbild)
dpa, Oliver Multhaup

Zwischen Teamchef Mattia Binotto und Ferrari könnte es in der Formel 1 übereinstimmenden Medienberichten zufolge zur Trennung kommen. Längst werden potentielle Nachfolger mit der Scuderia in Verbindung gebracht - darunter auch ein langjähriger Weggefährte von Michael Schumacher.

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FILE PHOTO: Formula One F1 - Abu Dhabi Grand Prix - Yas Marina Circuit, Abu Dhabi, United Arab Emirates - November 19, 2022 Ferrari team principal Mattia Binotto REUTERS/Leonhard Foeger/File Photo
Mattia Binotto steht bei Ferrari offenbar vor dem Aus.
/FW1F/Kenneth Ferris, REUTERS, LEONHARD FOEGER

Wie "motorsportweek.com" mit Verweis auf die italienische Zeitung "La Stampa" berichtet, ist Ross Brawn bei Ferrari für die Rolle des Formel-1-Teamchefs im Gespräch. Die größten Zeitungen des Landes berichteten am vergangenen Freitag unisono, dass Binotto vor dem Abschied von Ferrari steht. Spekulationen über eine Trennung gab es zuletzt schon rund um das Saisonfinale in Abu Dhabi. Als heißer Kandidat auf die mögliche Nachfolge gilt Frederic Vasseur, der seit 2017 Teamchef bei Alfa Romeo ist.

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Doch offenbar befindet sich auch Brawn im Dunstkreis der Scuderia. Der 68-Jährige ist bei Ferrari wahrlich kein Unbekannter. Zwischen 1997 und 2006 arbeitete der Brite bei den Italienern als Technischer Direktor und hatte in dieser Zeit einen großen Anteil an den Erfolgen von Michael Schumacher. Aktuell ist Brawn Sportchef der Formel 1. Ob an den Spekulationen über eine mögliche Ferrari-Rückkehr überhaupt etwas dran ist, ist unbekannt.

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Zumal Binotto noch offiziell im Amt ist. Auf die Frage, ob er auch noch 2023 Teamchef bei Ferrari sei, hatte Binotto zuletzt geantwortet: "Es liegt nicht an mir, darüber zu entscheiden, aber ich bin ziemlich entspannt. Der Grund, warum ich entspannt bin, ist, dass ich immer offene, ehrliche und konstruktive Gespräche mit meinen Chefs und meinem Vorsitzenden führe".

Binotto stieß schon 1995 zur Scuderia und diente Michael Schumacher in dessen Ferrari-Ära als Motoreningenieur. Später stieg er zum Technikdirektor auf, ehe er Anfang 2019 nach einem Machtkampf Maurizio Arrivabene als Teamchef ablöste. (tno/sport.de)